Was du bist.
Und was du bleibst.
Was du bist. Was du bleiben wirst in diesem meinen Leben, ganz egal was auch passieren möge, das habe ich noch nie gesagt, habe es noch nie in Worte fassen können. Habe noch nie Mut gehabt, habe mir Grundlegend immer und sowieso zu viele Gedanken gemacht.
Kopflos trample ich durch diese Stille, mit dem knirschenden Schnee unter meinen zwei linken Füßen und kann nichts mehr hören. Kann nichts mehr sehen, da vor meinen Augen ist alles dunkel. Und dazwischen bist du. Ein Licht. Deine Hand, die meine viel zu selten nimmt, eine Wärme die meine innere Kälte zum vibrieren bringt. Augen, wie deine, die brennen, voll von Wut und Unverständnissen. Augen die Strahlen, voller Freude und manchmal sehe ich die Liebe.
Worte, die gegen meine Stille kämpfen, Worte die mich durcheinander bringen. Tränen. Zu viel von mir, zu wenig von dir. Worte, die weh tun, wenn du sie nicht sagst. Worte, wie die von Liebe, die zu oft gesagt, die Bedeutung ganz allmählich verlieren. Worte, die ich nie gesagt habe, Narben, die zwischendurch ganz plötzlich ihren halt verlieren, aufplatzen, aufreißen, auslaufen. Vergessen so ziemlich unmöglich machen.
Was du bist. Mein Herz, mein Leben, wäre zu übertrieben, wäre zu wenig von mir, zu viel von dir. Wie eine Sonne warst du noch nie, zu dunkel die Schatten die auf dir liegen, zu dunkel die Gedanken, die durch deinen Kopf ziehen und die dich zerfressen. Zu schattig deine Nähe. Zu einsam dein Herz, um meines aufzufüllen.
Zu
viel, ist kaputt und verloren gegangen in den Sekunden, in den
Stunden vor und mit dir, in mir und auch in dir. Wie könnten wir
eines sein, wenn wir nicht einmal die Hälfte von uns selbst sind? Können wir nicht, vielleicht können wir es werden.
Festhalten. Wenn es dich zerreißt, wenn es dich zermürbt, wenn es dich auseinanderbricht.
Halten, deine weichen Hände, deine tanzende Seele, deinen schweren Kopf, deine leeren Blicke, die Liebe. Die Liebe die es zwischen uns trotz allem noch irgendwo gibt, die sich manchmal versteckt aber immer da ist. Das, was wir nie verloren haben. Das, was du für mich bist. Was du bleibst.





Kommentare
"Zu wahr um schön zu sein" - meine persönliche Empfindung zum Inhalt und von der Schreibweise erinnert es mich eher an ein Gedicht, dennoch schmerzend schön, irgendwie.
29.12.2012, 16:28 von fraeuleinbirdEmotional mag ausgedrückt worden sein, was gefühlt wurde und auch vielleicht noch immer gefühlt wird. Erlebtes wird verarbeitet.
ich glaube, was du ausdrücken wolltest, hast du getan. nur vllt mit weniger dramatik hätte gut getan.
das spricht mir aus der Seele :(..ich finde es wunderschön geschrieben.^^ ;)
18.12.2012, 09:52 von PulverliselotteDie einen versuchen einen Text mit Logik zu lesen, die anderen versuchen es zu fühlen: und die verstehen es.
18.12.2012, 18:07 von nurluftundluegenDanke. ;)
Klingt für mich ein wenig zu gestelzt.
17.12.2012, 17:44 von marco_frohbergerMich stört, dass ich beim Lesen ständig dachte: „Boah Mädel, was gäb ich für einen vollständigen, unverdrehten Satz in diesem Text. Subjekt, Prädikat, Objekt. Nur einmal keine Konstrukte nachvollziehen müssen…“
17.12.2012, 10:53 von forstPrädikat: Gold!
;D
17.12.2012, 11:42 von Jingeling89'Tschuldige, das Gefühle nicht so logisch sind wie du sie vielleicht gerne hättest.
18.12.2012, 18:08 von nurluftundluegenVersteh ich nicht ganz, was Gefühle mit deiner Art zu tun haben, wie du die Sätze formulierst hast.
18.12.2012, 23:05 von forstalter falter... zu melodramatisch!
17.12.2012, 10:24 von ellicaBoah, nervig. So sehr, dass ich nicht mal nach netteren Worten kramen konnte. Verzeih!
16.12.2012, 23:45 von Jimmy_D.