jessele 28.11.2012, 19:04 Uhr 1 0

Von großen Worten und einfachen Gefühlen

Egal was ich dir verspreche, was ich dir ausmale, du hörst es nicht. Du siehst mich an, aber du siehst mich nicht. Du siehst nur dich ohne mich...

Für das was zwischen uns ist, würden große Schreiber und Romantiker wohl Worte wie „Seelenverwandschaft“ oder „große Liebe“ verwenden. Ich bin nichts von dem, ich bin nur ich. Ich würde es als nähste Nähe beschreiben oder die vollkommene Zusammengehörigkeit zwischen zwei Menschen. Liebe ist es nicht, denn es ist so viel mehr. Ich hoffe du nimmst mir die Banalität meiner Worte nicht übel. 

Die Vergangenheit kann ich nicht rückgängig machen, die gesprochenen Verletzungen nicht zurücknehmen, dein gebrochenes Herz nicht heilen. Aber vielleicht kann ich es kleben, so wie du es mir gelehrt hast meinen Modeschmuck zu kleben. 

Du bist meine Vergangenheit, eine andere gibt es nicht. Alles andere besteht nur aus Schatten, du bestehst aus Licht. Voller Licht soll auch meine Zukunft sein.

Du sagst du liebst mich, ich sage ich liebe dich und trotzdem ist da eine Mauer voller Traurigkeit wenn wir uns begegnen. Die Traurigkeit lässt sich nicht wegküssen, nicht wegstreicheln, vor allem nicht wegreden. Sie ist dein ständiger Begleiter und so begleitet sie auch mich. Am liebsten würde ich ihr einen Tritt verpassen und zusammen mit den unübersehbaren Splittern unserer vergangenen Jahre wegkehren. 

Egal was ich dir verspreche, was ich dir ausmale, du hörst es nicht. Du siehst mich an, aber du siehst mich nicht. Du siehst nur dich ohne mich.

Wieso ist es so schwer, wenn doch alles so einfach wäre? Ich frage dich und du hast nur mehr Fragen an mich. Große Schreiber und Romantiker sagen, ein gebrochenes Herz kann man nicht heilen, aber vielleicht doch kleben?

Ich weiß nichts von dem, und nichts von Seelenverwandschaft und großer Liebe. Ich weiß nur dass du das für mich bist, ohne das es mich nicht gibt. 

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Kommentare

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    Warum ist da eine Mauer voller  Traurigkeit?

    28.11.2012, 19:43 von sonnentanz
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