dipolar 30.11.-0001, 00:00 Uhr 5 3

vielleicht

...

verdamt ... seit wochen quäl ich mich nun schon mit der frage, ob ich eine beziehung mit dir riskieren sollte oder nicht. vor einem jahr war es mein sehnlichster wunsch. doch jetzt ... meine gedanken drehen sich kreis. immer den punkt suchend ... aber er ist nicht in sicht. ständig fragen über fragen. dieser zustand macht echt morbide.

einzig und allein gibt es in deiner welt nicht oder es sind wörter, die du zu tiefst hasst. allein sein ... du fürchtest dich davor... davor alt zu werden und nicht dein leben mit dem menschen zu verbringen der dir zu tiefst vertraut ist. die vorstellung es könnte ein anderer sein lässt dich zittern, streut unsicherheit und verwirrung, lässt dein lächeln versiegen. deine traurigen blicke strafen mich, nur weil ich mich nicht bereit fühle, dir keine weitere chance gebe. ich weiß nicht ob ich es will ... ich weiß nicht weshalb, du dich so sehr auf mich versteifst. du bist jung, kannst noch die ganze welt entdecken. du magst es zu reisen, du wärst gern überall und am liebsten jetzt. alles auf einmal ... ich mach mir keine sorgen oder frage mich wo du gerade steckst, was du tust, wer bei dir ist, nicht weil es mir egal ist, vielmehr die sorglosigkeit, wie man sie bei freunden hat, ich freu mich jedesmal dich zu sehn, zeit mit dir zu verbringen, deine pure präsenz ... du bist jung, strebst stets nach dem ausergewöhnlichen, bist ein meister der redefinierung. ich weiß nicht, wie ich in das schema passe. ich bin nicht nett, melde mich selten, geh dir meistens aus dem weg... vielleicht weil ich weiß, wie es um deine gefühle zu mir steht... ich schätze die ruhe, brauche kontinuität. ich hab zwar auch den drang was zu erleben, aber alles zu seiner zeit, will mich nicht der vollständigen reitzüberflutung hingeben.

aber trotz allem bin ich dir immer wieder total verfallen, selbst nach wochen, gar monaten wo man sich nicht gesehn hat ... liebe? ich hasse dieses wort. es bereitet mir bauchschmerzen .... l!ebe? .... vielleicht aus deiner sicht, vielleicht nennst du es so. ich nicht, ich fürchte mich vor dem, was hinter diesem großen wort steht ... du hast mir gezeigt wie schön es sein kann, aber auch wie schmerzhaft. hast mich an den rande des wahnsinns getrieben im positiven, wie auch im negativen ... ich hab keine angst vor einer beziehung mir dir, keine angst auf dich einzugehn ich weiß was mich erwarten würde ... ich will nur, daß sich all dies nicht ändert, daß du dich nicht änderst ... ich habe angst den menschen verlieren, der du bist.

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Kommentare

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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
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    ... wirklich gut... kann mich gut mit "ihr" identifiezieren in deinem Artikel... hab mich auch sehr auf jemanden versteift und oft mit ihm über dieses Wort " liebe " diskutiert... finde wirklich viele Parallelen in diesem Artikel und es ist äußerst interessant mal die gegenüberliegende Sicht zu lesen... aufschlussreich- und toll geschrieben!

    15.01.2008, 00:15 von Pulcino
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      @Pulcino ja... ihre Rolle hatte ich auch mal.... Jahrelang.
      Gut, mal die andere Seite zu lesen - und festzustellen, dass sie nicht so kalt ist, wie sie manchmal erscheint

      27.01.2008, 11:16 von Bembelbabe
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    "l!ebe?"
    War das beabsichtigt, das Ausrufezeichen? irgendwie eine gute Idee...Hmmhmm.
    Gruß.

    06.01.2008, 21:35 von kleinepiratin
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    Oh das kommt mir so bekannt vor.

    Wir kennen uns nicht zufällig?

    06.01.2008, 14:03 von der.steffen
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