aufewig 03.11.2014, 20:13 Uhr 2 8

Vermissen kommt wellenartig und manchmal glaubt man zu ertrinken.

Bald sind die Tage an zwei Händen abzählbar.

Vermissen kommt wellenartig und manchmal glaubt man zu ertrinken.

Der Abschied fiel uns leicht, wir gingen auf Wolken, waren noch immer benebelt von der schönen Zeit, die wir zusammen hatten.

Aus drei Tagen machten wir dreitausend Jahre, unendlich viele schöne Momente, die helfen sollte, die Zeit zu überbücken.

Anfangs warst du noch da, dein Duft steckte in der Decke und wenn ich mich eng an sie schmiegte, war es so, als wärst du nie gegangen.

Doch langsam schwand der Duft und was blieb war der süßliche Schmerz des Vermissens.

An manchen Tagen ist das Vermissen einfacher, da schwappt es wie eine sanfte Welle über einen, erfrischend und man fühlt sich lebendig.

An manchen Tagen ist die Welle riesig, sie türmt sich auf und bricht mit voller Wucht auf einen ein und man ertrinkt.

So wie heute.

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2 Antworten

Kommentare

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      Vielen Dank :)

      06.11.2014, 09:07 von aufewig

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