casita 03.11.2013, 20:35 Uhr 0 1

Verloren - irgendwo auf dem Weg zu Dir.

Zwischen Himmel und Hölle.

All die Jahre war es so bescheiden ruhig, Geborgenheit weit und breit. Sich in Sicherheit fühlen, alle Gefühle unter Kontrolle zu haben - keine Gefühle mehr zu besitzen. Alles dahin, alle Mühe umsonst. Nun stehst du da, nagst an meiner bescheidenen Geborgenheit, übernimmst die Kontrolle über meine Gefühle - die zu vergessen geglaubten Gefühle. Ich bin nicht mehr Herr meiner Sehnsüchte, meiner Handlungen. Du bestimmt sie alle. Ich erkenne mich nicht wieder, doch du erkennst mich auch nicht. Je mehr du Kontrolle über mich gewinnst, desto blinder wirst du, desto unsichtbarer werde ich für dich. Es ist ein Dilemma. Ein Teufelskreis. Du stehst vor mir, so klar und deutlich. Egal wohin ich blicke sehe ich dich. Es ist ein Traum, es ist ein Albtraum. Ich will aufwachen, denke es geschafft zu haben, doch merke schnell, wieder in deine Fallen getappt zu sein. Ich will zurück zu mir, doch ich finde den Weg nicht mehr. Wo bin ich, wo war ich, wo gehör ich hin. Du stehst da, grinst mich Schadenfroh an. Ich fühl mich verloren. Ich sehe dein Gesicht, deine Augen - will mich auf dich verlassen können, doch ich fühle, es ist zwecklos. Ich bin unsichtbar für dich. Du siehst mein Herz nicht.
Woran soll ich glauben? Wer spielt hier ein Spiel? Meine Gefühle? Mein Kopf? Du? Ich fühle mich so endlos verloren. Spüre den Boden unter den Füßen nicht mehr, möchte aufschauen zum Himmel doch alles vergebens. Ich bin gefangen. Gefangen in mir selbst, gefangen in deinen Augen. Ich kenne deine Spielregeln nicht, so vergib mir. Liebe mich oder lass mich frei.

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