Use Somebody.
I touched you where it hurts.
Der Schale Nachgeschmack der Mittelmäßigkeit legt sich auf meine Schläfen. Begräbt jegliche Anzeichen von Individualität und lähmt meine Zunge, geräuschvolles Schlucken ist alles was bleibt. Ich schau dir in die Augen, versuche ohne Worte zu sprechen. Doch du bist längst fort. Versteckst dich hinter deinem Selbstmitleid, deiner Vergangenheit und wendest dich demonstrativ ab.
Es ist nicht länger von Bedeutung, welche Worte ich dir an den Kopf schmeiße. Wir haben alles auseinander genommen, abgewogen und analysiert. Noch bevor wir uns kannten, haben wir versucht uns gegenseitig zu vergraulen. Nähe ist gefährlich, in der Tat. Doch etwas schöneres kann ich mir zur Zeit nicht vorstellen, als dir nah zu sein.
Kitschig? Vielleicht. Naiv? Mein Gott, ja!
Stell dir vor, mich gibt auch nicht mit Garantieschein. Die Möglichkeit besteht, dass wir uns nach zwei Wochen auf den Geist gehen oder auch nach zwei Jahren, zwei Minuten. Es wird wehtun, dem einen mehr als dem anderen lieb ist.
Liebe mit Sicherheitsseil ist nichts wert.
Wenn ich gehe, mach ich die Tür richtig zu, keine Angst. Warmgehalten werden kann ich auch von jemandem, der „Use Somebody“ besser auf der Gitarre performen kann als du.



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