Untitled
Unbewusst und müde schließt er die Tür auf. Heute ist er direkt nach der Arbeit nach Hause gefahren. Er macht das Licht an; niemand ist da.
Unbewusst und müde schließt er die Tür auf. Heute ist er direkt nach der Arbeit nach Hause gefahren.
Er macht das Licht an; niemand ist da. Es ist still.
Der Tag war hektisch, anstrengt und laut.
Silence screams.
Er macht den Fernseher an.
Die Barbeleuchtung leuchtet blau auf. Einen Moment betrachtet er sie stolz und zufrieden, im Nächsten greift er zu den bunten Flüssigkeiten und mixt etwas schnelles.
Nervenberuhigung.
Er achtet nicht darauf, wie er den Shaker hält; jetzt muss keiner beeindruckt werden.
Er setzt sich aufs weiße Sofa und dreht das Glas in der hand; sieht gelangweilt fern.
Es fängt an zu regnen. Gewitter.
Alte Erinnerungen an sie; an letzten Sommer.
Er schaut zur Fotopinnwand hoch. Das alte Foto von ihr, dass an gemeinsame Zeiten erinnert.
Ihr Lächeln; bezaubernd.
Er sieht weg; zippt im Programm. Alte Folgen von „Sex and the City“ laufen. Ihre Lieblingsserie. Carrie kauft Schuhe.
Er geht ins Bad. Muss einen klaren Kopf bekommen.
Fassade bewahren.
Das Wasser läuft; kalt, frisch. Schon besser. Er betrachtet sein Spiegelbild, dreht sich um, greift zum Glas. Entspannung.
Das Handy leuchtet auf. Mailboxnachrichten. Er ruft zurück.
The person you have called is temporaraly not availebale.
Er greift zur Zigarettenpackung. Gailoise rot.
Gewitter. Bilder schießen ihm in den Kopf.
Sehnsucht. Stolz. Verdrängung.
Er liegt auf dem Sofa. Die Augen fallen zu.
Er ist geschafft vom Tag, berauscht vom Getränk, verrückt von Gedanken.
Die Flimmerkiste läuft. Carrie kauft Schuhe. Wie immer.
Er schläft ein. Alleine.

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