HappyEnd. 30.12.2008, 13:49 Uhr 1 7

Unser Happy End! Es gab keines.

Du wolltest, dass ich dir verspreche, dass ich dich niemals vergessen werde. Ich versprach es und verspreche es jetzt noch einmal.

Die Tage vergehen. Einfach so. Am Anfang war ich wütend auf jede einzelne Sekunde, die verging. Es wird draußen hell und wieder dunkel, und es scheint niemanden zu stören. Aus dem Sommer wird Herbst. Die Farben des Sommers schwinden, so auch die Farbe in meinem Herzen. Alles ist wieder grau in grau. Oft träume ich vor mich hin und schließe die Augen. Ich versuche mich zu erinnern, versuche dich zu spüren ... doch es will mir nicht mehr gelingen.

Es passiert so vieles und ich weiss nicht, wohin mit mir und meinen Gedanken. So vieles möchte ich dir erzählen, deine Reaktion darauf erfahren, doch du bist weg. Und dann ist wieder einer dieser Momente da, in dem alles so echt ist. Die Gefühle wieder da sind und mich die Realität überrascht. Unser Sommer, all die Nächte, die wir zusammen verbrachten. Unsere Lieder, unsere Träume. Und mir wird wieder einmal bewusst, dass nichts von all dem, was ich mit dir erlebte, zurückkommen wird. Nichts! Nichts und Niemand wird dieses Loch, diese Leere füllen können. Das Aufwachen am Morgen wird nie wieder die gleiche Bedeutung haben, ... das ins Bett gehen wird sich nie wieder so anfühlen können, ... all die Tage mit dir waren einzigartig, sie kommen nie wieder zurück.

Ich möchte sie halten, einfangen, für immer einsperren, sodass ich sie immer wieder neuerleben kann, ... sodass ich dieses Glück und diese Zufriedenheit für ein paar Sekunden wieder in mir spüre. Unser Sommer. Es sollte unser Sommer werden!

Ich wünsche mir so sehr, morgens einfach aufwachen zu können und feststellen zu dürfen, dass alles nur ein böser Traum gewesen ist ... nicht mehr ... nur einer dieser Träume. Doch ich wache jeden beschissenen Morgen auf und muss mir immer wieder von Neuem eingestehen, dass du nicht mehr da bist und nie wieder da sein wirst. Ein Leben ohne Dich. Mein Leben ohne Dich ... dabei war ich fast im Stande dazu, dich mein Leben zu nennen!

Und ich verfluche die Menschen und Gott. Ich habe unendlichen Hass auf das Schicksal, doch egal was ich tue, es ändert nichts. Also gehe ich in die Schule, erledige meine Pflichten, gehe feiern und lache, gehe schlafen und träume. Ich lebe einfach weiter, mit all den Erinnerungen ... und so auch mit dir. Ich muss noch viel dafür machen, doch ich werds irgendwann auch ohne dich schaffen! - ... und zwischen den Zeilen sind Gefühle, die man mit niemanden teilen kann!

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1 Antworten

Kommentare

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    oh. das ist wirklich schön. also traurig natürlich aber schön geschrieben.

    12.01.2009, 20:35 von black-dandelion
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