Und jetzt sind wir nicht mehr wir-
Und dass, obwohl du mir eben noch erklärt hast, dass wir eigentlich nie waren. Heißt wohl, wir sind nur nicht mehr in meinen Hoffnungen da.
Und man liegt zwischen kalten Kissen und drückt sich in die Decke. Der ganze Körper verschmiert mit eigenen Tränen, man fühlt sie das Bein, den Arm, den Bauch hinunterlaufen, all die Plätze, die nur dir reserviert waren, über die du doch schon oft drüber strichst. Und die Lippen, die nur für dich bestimmt waren.
Und die Gedankenraserei fängt an, sodass man Bücher schreiben könnte über all den Schmerz der in einem ist, und der sich in kein Wort fassen mag, weil deine Schönheit so unergründlich wie die Liebe zu dir ist. Und man setzt wirre Worte aneinander und weiß das eigentlich niemand fähig ist zu begreifen, wie sehr dass das Ende ist. Dass dieser Moment, wo man auf dem Bett liegt, auf dem man es doch schon mal mit ihm machte und das noch für tausende malen dienen sollte, der Schlussstrich bedeutet. Nicht für die Gefühle, denn selbst wenn man deine Sachen verbrennt, deine Worte löscht und Millionen von Kilometern wegfliegt, werde ich sie nicht los. Vielmehr der Abgang von der Realität.
Man betrachtet die Decke und fragt sich in wie vielen Nächsten du wohl nicht ruhig schlafen kannst.
Und dass man nie die Person sein wird, die dir Halt gibt und die dich beschütz. Dass man immer diese nette Freundin sein wird, bei der man sich eben mal meldet und eben mal nicht, und die einen eigentlich unberührt lässt.
Man hat dein Schweißband um. Und schämt sich. Ja, hörst du? Ich schäme mich für mich selbst.
Für meine Gefühle für dich, die, die du nicht magst, die, die du am liebsten verdrängen möchtest und die, die du einfach nie erwiderst. Das bricht das Herz. Und du wirst sorgsam vom Handgelenk entfernt und man fragt sich wie man sein ganzes Leben noch überstehen soll. Solange man dich nicht aus dem Herzen ausschneiden kann. Kann man das denn wirklich nicht.






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