Über die Ambivalenz der Gefühle
Ich hätte nie für möglich gehalten, dass die Liebe solch ein Kampf bedeuten kann- ein innerer Kampf von Gefühlen, der mich verzweifeln lässt
Ich mein die Verzweiflung darüber dich so sehr zu lieben, dass ich manchmal glaube das ohne Dich mein Atem aussetzt
und zugleich zu wissen das du mein Unglück bist, dass du mich Schach-Matt-setzen kannst und mir somit den Atem zuschnürst.
Die Ambivalenz dich riechen, schmecken und küssen zu müssen, weil es wie eine Gier, so voller Leidenschaft in mir hochsteigt dich zum Rasen zu bringen und mich dir zu ergeben
und zugleich zu wissen das jede Berührung sich in mein Herz einbrennt, eine tiefe Narbe entsteht, die für immer zurückbleibt und furchtbar eitert, wenn ich wieder allein vor deiner Tür stehe.
Die Widersprüchlichkeit dich so sehr herbei zu sehnen, dass ich Rotz und Wasser weine, körperliche drohe zusammen zuklappen, weil du soweit weg erscheinst
und doch zu wissen das jede dramatische schöne Zusammenkunft unserer Liebe, dieses gemeisame Zelebrieren unserer Gefühle wieder beinander zu sein durch ein Kommentar am Frühstückstisch so weggeblasen sein kann als hätte es die vorherige Nacht der Symbiose niemals gegeben- und der Schmerz darüber, der so tief sitzt, dass ich Angst bekomme ihn niemals verarbeiten zu können.
Die Gleichzeitigkeit einer so tiefen Verbundenheit, die alles besiegen kann, die soviel verspricht, die uns schweigend sprechen lässt, sodass es wirkt als sei es Phantasie oder ein Traum
steht einer Aggression gegenüber, die einen so tiefen Hass, eine pure Verzweiflung widerspiegelt, die uns so entzweit, uns fremder macht als zwei Fremde sich jemals waren bevor sie aufeinader trafen.
Die Doppeldeutigkeit unseres Vertrauens ineinander, zum einem das Gefühl für den anderen so besonders zusein, ihm so nahe zusein, dass es jegliches Vertrauen wie es allgemein verstanden wird, übertrifft, ein Fallen-lassen-können
steht deinem Misstrauen gegenüber da könnte einer daherlaufen und mich so begeistern das du für mich vergessen bist und meiner Angst dir nie genügen zu können und zu werden.
Die Spaltung zwischen so intensiver Nähe, einander Einatmen als wäre es die einzige Luft im Universum, eine so berauschende Begierde, die uns zerfließen lässt, unsere Körper zusammenführt als habe sie Gott nur für uns geschaffen
und doch zwei so unterschiedliche Gedankenwelten, die niemals die gleiche Umlaufbahn finden werden, die sich so bemühen müssen den anderen zu erfassen, begreifen oder gar zu verstehen.
Die Uneinigkeit zwischen unseren Herzen, die füreinander schreien, die füreinander kämpfen, die heiß und kalt lieben, die füreinander beten
gegenüber unserer Köpfe, die ständig sprechen warum es niemals klappen kann, die uns bitterböse aufzeigen wie furchtbar und respektlos wir manch einmal miteinader umgingen und die uns eintrichtern bloß Distanz zum andere zu suchen, weil es nur wehtuen kann und wird.
Diese Ambivalenz lässt mich immer wieder weinen, zaudern, hadern-
hadern mit diesem Leben, welches mir eine so wunderbare Liebe schenkte, die so verzweifelt in sich selbst, weil wir es nicht schaffen...
... und doch versiegt meine Liebe nicht.
Für die Liebe meines Lebens, die wohl nie enden wird egal wo das Leben mich hinführen wird.





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