dali-na 05.10.2015, 11:31 Uhr 0 0

Traumdieb

Oh man ich hasse Dich, die Nacht und all das, was sie offenbart.

"Lass mir meine Träume", höre ich mich selbst schreien. Leider viel zu leise. Man möchte, doch man kann nicht. So als wenn man davon laufen will, doch es ist als wenn man durch Wasser läuft.

In meiner Welt, in der Du eigentlich keine Rolle mehr spielst, schleichst Du dich ein. Auf eine surreale Weise verwirrst Du mich.
Es ist so real als liegst Du neben mir. Doch dort bist nicht Du, sondern er.
Der den ich liebe. Den ich bei Sonnenschein vergötter und in der Nacht betrüge.
Mit Dir.
Mit dem, was von Dir noch in meinem Kopf wohnt.
Bleib für immer oder gib mir die Schlüssel zurück. Oh man ich hasse Dich, die Nacht und all das, was sie offenbart. Soll ich etwa wach bleiben um vor Dir zu flüchten?
Der Morgen danach verwirrt mich jedes Mal.

Doch manchmal, wenn Du mich durch die Augen der Traumwelt so anschaust, dann spüre ich, dass nicht Du derjenige bist, der nicht gehen will. Sondern ich das Monster, das Dich einschließt und die Schlüssel längst verschluckt hat.

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