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Träumen von Dir

"Das sind nicht die Küsse eines Liebhabers, das sind die Küsse eines Verliebten."

Ich sitze hier und Blicke auf die Uhr, es ist keine 24 Stunden her, als du hier neben mir lagst. Neben mir nur deine Decke, die daran erinnert, als ob du gleich wieder hereingetappst kommst mit deinen kleine braunen Augen, mich verstohlen an dich ziehst. Deine Blicke tiefer als der Ozean, kein Wort zwischen uns, weil keines jemals ausdrücken können was wir fühlen. Die Nacht gibt uns die Schwerelosigkeit unsere Liebe zu leben, doch wenn die ersten Sonnenstrahlen uns erreichen, dann ist der Zauber verflogen.
All die Ängste und Zweifel, die Unsicherheit und die große, tiefe, beängstigende Stille nimmt Einzug in unserem Leben. Angst wovor? Abschied, Enttäuschung? Ich will nicht das du gehst, ich will deine Wärme wenn ich in deinen Armen liege, deine weichen Lippen, deine Blicke, die so viel Aussagen, dass es mich schon fast verängstigt.
Ich mag, dass du mir meine Grenzen zeigst, dass ich neben dir sprachlos werde und die verquersten Dinge sage, weil ich neben dir nicht klar denken kann. Ich blicke zu dir auf, aber du siehst mich auf Augenhöhe. Dabei bist du für mich ein so großes Vorbild, ich könnte dir stundenlang zuhören von deinen Reisen. Und ich möchte dich verstehen.

Du hast Angst, dabei bist du doch so ein starker Mann. Ich liebe dich von ganzem Herzen und ich würde alles für dich tun. Aber du hast Angst; enttäuscht zu werden, dich zu binden?
Ich weiß es nicht, aber ich spüre deinen inneren Zwiespalt, wenn du mich küsst, durch mein Haar fährst, meine Stirn küsst.
Das sind nicht die Küsse eines Liebhabers, das sind die Küsse eines Verliebten. 

Du nimmst all das auf dich um bei mir zusein, du küsst mich, du weißt wie ich fühle und dann gehst du wieder und bringst diese Kälte zwischen uns. Du ziehst dich zurück und ich muss dich lassen, dich nicht in eine Ecke treiben, dabei würde ich zu gern die ganze Welt umarmen, es herausbrüllen wie sehr ich dich liebe, es dir sagen. 
Mich in Geduld üben, keine Leichtigkeit, doch für dich tun ich all das, Dir zeigen wie ernst es mir ist.
Ja es tut weh, aber das ist wahre Liebe, dieses Zittern, alles perfekt machen wollen, ich war noch nie so verliebt, wie ich es jetzt in dich bin und deswegen ist es dies alles Wert, weil es so schön war mit dir.
Weil niemand anders diesen Platz einnehmen kann.
Und weil ich irgendwie ganz tief in mir weiß, dass du mich auch liebst.
Und wenn du es jetzt nicht zeigen kannst, dann wird irgendwann dieser Moment kommen.
Ich werde warten, ich will dich, für immer. 


Tags: Distanz, vernunftsgestört, liebe, Einsamkeit, du, Angst vor Nähe, beweismalmut
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