DarkChucky 17.07.2014, 10:02 Uhr 1 2

Time to settle down..

Es ist .. wie eine Schwerkraft. Alles ändert sich.. und plötzlich wirst du von etwas anderem als der Erde angezogen.

Und immer hast du mir Vorwürfe gemacht, manchmal stillschweigend, oftmals laut.
Hast dich beklagt, weil ich soviel unterwegs war. Ständig auf der Flucht vor den Dämonen meiner Vergangenheit war. Eine Geduld aufgebracht, die seines gleichen sucht. Mich dazu bewegt mal inne zu halten und mich meinen Dämonen zu stellen.

Ich erinnere mich noch genau wie alles angefangen hat. Wie ich dich das erste Mal sah.
Dort in dieser Disco, eigentlich war ich nur hier um ein paar Drinks zu mir zu nehmen. Vielleicht auch um jemanden abzuschleppen um die Einsamkeit die mich wie ein Schatten umgab gegen ein paar Stunden Zweisamkeit einzutauschen. Anonym, ohne Verpflichtungen und vor allem ohne Frühstück.

Da sah ich dich auf der Tanzfläche, du passtest genauso wenig in diesen Laden wie ich. Wie du dort alleine über die Fläche schwebtest, tief in die Musik versunken, die Augen geschlossen. Unnahbar für jeden, wecktest du meinen Jagdinstinkt. Doch kam ich nicht dazu dich anzusprechen, denn als ich zu dir rüber ging warst du plötzlich verschwunden.
Ich ließ meinen Blick durch den Raum schweifen, hoffte dich wieder zu entdecken. Doch wurde ich enttäuscht, du warst nirgendswo zu sehen, also ging ich zurück ins Hotel.
Am nächsten Tag saß ich am Strand, tief in ein Buch versunken, doch starrte ich nur die Seite an und dachte die ganze Zeit an den gestrigen Abend. Leider habe ich dich an diesem Abend nicht mehr gesehen, obwohl ich in der selben Disco wie zuvor war. Auch in den anderen Diskotheken war keine Spur von dir zu sehen. Resigniert gab ich auf, am nächsten Tag flog ich heim.

Der Alltag hatte mich bereits wieder gepackt, ich hab ihm Leben nicht mehr damit gerechnet dich wiederzusehen und versuchte mir daher erfolgslos dich aus meinem Kopf zu verbannen.
Doch während man sein Leben plant, fällt im Hintergrund das Schicksal lachend vom Stuhl. Wie an jedem Morgen zog es mich in die Natur um ein paar Kilometer zu joggen, doch musste ich diesmal von meiner Lieblingsroute Abstand nehmen, da diese wegen eines Fests am Abend gesperrt war. Also lief ich durch den Wald, in Gedanken versunken achtete ich dabei genauso wenig auf den Weg wie du. Plötzlich liefst du mir in die Arme.

Und während ich so drüber nachdenke wie alles seinen Anfang nahm und wie ein kleiner Augenblick ein ganzes Leben ändern kann, legst du die Fußmatte vor die Tür, schließt die Türe auf und sagst: " Willkommen zuhaus' "

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Kommentare

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    Wenn das wirklich passiert ist, war das ein sehr schöner Zufall :)

    29.07.2014, 10:55 von So_Gewollt
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