Stirb in mir.
Ja, deswegen gab man mir meinen blutig schönen Körper und diese unheilvoll grausame Seele dazu. Auf dass ich dich quäle.
Einzig, um dir den Himmel vor die Füße zu schütten und bevor du es recht begriffen hast, vor deinen Augen wieder zusammenzukehren. Ich werde erhobenen Hauptes gehen, wenn du glaubst ich weine, wird es Regen sein. Wenn du glaubst ich verzweifle, ist es nur ungünstiges Licht. Meine Mundwinkel will ich herablassen, dir ein süßes Abschiedslächeln zu schenken. Du wirst mich nicht vergessen, dazu bin ich dir zu viel. aber ich, ich werde dich vergessen. Sicher. Irgendwann.
Zuerst aber, muss ich dich töten. Vielleicht lasse ich dich leben, während ich dein Herz aus meinem reiße, meine Haut von deinen Händen schäle, deinen Mund mir von den Lippen schneide. Ich werde messerscharfe Wudospieße in meine Arme und Beine bohren, dass dich der Schmerz durchzuckt. Und wenn du deinen Küchentisch anschaust, auf dem wir fickten, dir das Essen kochst, das wir einst aßen, diese Lieder hörst, die einmal unsre waren, dann sollen alle meine Tränen Dich gnadenlos ersticken. In jede Ecke deines Lebens pflanze ich mein Lächeln. Wenn du es auch nicht mehr nährst, so werden dir doch all die welken Blumen bittersüß und leise deinen Lebensmut entziehen. Du wirst dich schlaflos in einem Bett umherwälzen, dass noch bebt von meiner Wärme.
Und weinen wirst du.
Und irgendwann in mir gestorben sein.

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