adore-me 30.11.-0001, 00:00 Uhr 0 4

Stille

Stille. Ein pochen, unsere armen Herzen. Dazwischen Stille. Ein Blick,ein Blinzeln, der nächste lange Augenblick. Stille.

Stille. 

Pochen, es sind unsere armen Herzen. Nicht im Stande langsamer zu schlagen. 
Dazwischen Stille. 
 Ich schlucke,es schmerzt,es fällt schwer. 
Ein Blick,ein Blinzeln dazwischen, es folgt der nächste lange Augenblick. 
Stehst vor mir, hälst mich fest, doch untergehen werde ich hier alleine.
Alleine, einsam und still und obwohl du vor mir stehst,wird es von meinem Untergang keine Zeugen geben.
Lange hielt ich an dir fest, gab dir alles und bekam nichts. Zu lange gab ich mich auf um bei dir zu sein, oder zumindest einen kleinen Teil in deinen Gedanken und Herzen. 
Dir gehörte längst alles. 
Und nun ist es Still um uns herum und ohne Worte schreie ich in die Stille hinein, dass du mich mitnehmen sollst. Doch du hörst mich nicht. 
Langsam sinkt deine Hand, lässt mich los. Ich beginne zu fallen.  Du siehst nur zu,ich sinke zu Boden. 
Stille. 
Tränen bilden einen See aus Verzweiflung. 
Das es ein Ende geben wird, ja es war ach so ersichtlich, aber ein Herz, dass eh schon weint, ein Kopf der eh schon lange nur noch funktioniert, beides verdrängt, zum Schutze vorm gänzlichen Versagen. 
und nun kommt es,so quälend und so still. 
Während ich im See der Tränen ertrinke,einsam und unerkannt,gehst du und schaust nicht zurück. 
Ich möchte schreien und dich aufhalten, doch alles was noch da ist, ist diese quälende Stille,Stille im Herzen. 
Aus der Stille wächst ein Loch der Trauer und Verzweiflung. Einsam bleibe ich zurück und versinke im Schmerz der Stille. 
Stille.


Tags: Einsamkeit, Stille, liebe
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