Sehnsucht im Dunkeln
Das bisschen Hunger aufs Leben.
Ich bin.
Eigentlich ganz normal.
Mal da, mal dort, mit Bier, ein wenig demonstrieren, nbisschen Dreck.
Das bisschen Hunger aufs Leben.
Morgen. Morgen machen wirs. Morgen stehn wir endlich auf.
Und wenn’s Wetter schlecht is bleiben wir halt liegen.
Ich ging dann doch. Allerdings alleine.
Suchte nach dem echtem, ungeschminkten. Der Freiheit.
Und habe dich gefunden.
Ich blieb. Wir passten aufeinander auf.
Es ging um alles, und wenn’s Wetter schlecht war, wars auch nur gut.
Die Musik war immer da, gab uns, was wir uns nicht selbst holten.
Wir jamten dazu, tanzten, rauchten und fickten im Takt.
Gewarnt hat mich niemand.
Und wenn man mitten drin ist bleibt keine Zeit zum Verstehen.
Jetzt lieg ich da, wieder zurück, Juli ist schon lang Vergangenheit.
Aber irgendwer holt mich hier schon raus, Morgen vielleicht.




Kommentare
ziemlich schlecht.
07.12.2009, 07:55 von marco_frohbergerum solche simplen gedankenfetzen braucht es im 21. jahrhundert leider gar nichts mehr
07.12.2009, 03:09 von MisterGambitdas ist dann auch zu lahm, um die generation x 2.0 zu beschreiben
Ziemlich gut für einen so jungen Menschen - der Text hat eine interessante Atmosphäre - Generation X 2.0
07.12.2009, 02:28 von TilmannKleye@TilmannKleye Ziemlich gut?
07.12.2009, 07:52 von frl_smillaZiemlich enttäuschend.
Ich wollte was von Sehnsucht lesen und nicht von fickenden Gelegenheitsdemonstranten.
@frl_smilla aber ist es nicht das, worum es geht? Die Sehnsucht, der Hunger aufs Leben, das Dunkle, das Ungewisse und dann der Aufbruch und der Rückfall. Ich glaube das beschreibt sehr gut, worin diese Sehnsucht besteht, diese Wiederholung.
15.12.2010, 00:06 von headoverheelsIch mags :)