Verrueckte_Traeumerin 04.01.2019, 15:59 Uhr 0 0

Seelenschmerz...

...der mein Gehirn dazu bringt zu reimen.

Manchmal frage ich mich, wie ich es täglich schaffe aufzustehen, rauszugehen, die Welt zu sehen, immer noch gerade zu stehen, Dinge versuchen zu verstehen, ohne daran noch mehr kaputt zu gehen.

Dieser verdammte Kreislauf hört nicht auf, obwohl ich manchmal nur denke: lauf, meine Seele immer wieder an dich verkauf', in Tränen versauf' und mich frage: wann geht es endlich wieder bergauf?

Ich fühle mich schlecht, das ist doch nicht gerecht. Jedes Mal wenn ich erbrech', liebes Karma, ist das wirklich echt? Das ist doch nicht dein Recht.

Wohin ich auch sehe - es geht nicht vorbei, es reißt mich entzwei, du bist immer mit dabei, aber ich bin doch eigentlich frei, vielleicht ist es irgendeine böse Zauberei?

Ich bin so stark gebrochen, komme am Boden gekrochen, fühle mich regelrecht erstochen, dabei habe ich dieses Schicksal doch fast gerochen.

Denn ich habe es wohl verdient, na klar. Ich war böse vor dir, das ist wahr. Doch dieses kranke Elend ich nun doch auch nicht kommen sah, denn du bist wieder da und ich fühle mich dir so nah – obwohl ich es nicht soll.

Du reißt mir mein Herz heraus, wirfst es zum Fenster hinaus, machst meinen Lebensmut aus und lachst noch dabei, oh Graus.

Ich fühle mich wie auf Drogen, ungelogen, du schleifst mich am Boden, hast mir die Würde ausgezogen, ich fühle mich zu tiefst betrogen, wie ohne Flügel vom Himmel auf die harte Erde geflogen, alles was du sagst ist erstunken und erlogen, dabei war ich mir so sicher, du würdest mich belohnen.

Ich fühle mich so klein, so allein, ich bin doch nur dein, wieso bist du nicht mein, warum musst du so ein narzisstisches Arschloch sein? Und wieso glaube ich trotzdem, mein Herz ist bei dir daheim? Als wäre es schon gemeißelt in Stein.

2 Jahre geht das nun schon. Ist das der gerechte Lohn? Steig doch mal ab von deinem Thorn und behandle mich nicht wie ein Stück Dreck, sondern wie deinen Sohn.

Doch die einzige Hoffnung, die ich hab – ist, dass es endet ab einem bestimmten Tag und ich dir dann endlich sag, dass ich dich nie wieder sehen mag, weil ich dich und dein Verhalten nicht mehr ertrag.

Doch bis das passiert muss ich noch ein bisschen leiden, das lässt sich wohl nicht vermeiden, vielleicht passiert ein Wunder und meine Laune wird steigen, bis dahin muss ich mich nach außen hin weiter verkleiden.

Irgendjemand anderem wünsche ich so eine kranke Abhängigkeit jedoch nicht, weil es einen zerbricht, dir dein armes Herz zersticht und du dich fühlst wie vor Gericht mit zerschlagenem Gesicht und nicht mehr ganz dicht, ohne Hoffnung auf ein rettendes Licht - eine sehr traurige Sicht.

Vielleicht in einem anderen Leben, wirst du dich mir ergeben, mein Herz mir hingeben und einen Traum mit mir erleben – doch momentan darf ich das wohl nicht erstreben.





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