formaldehyde 30.11.-0001, 00:00 Uhr 3 9

Scherbengericht.

Fünf Küsse, hunderte Nachrichten und ein Stückchen Unendlichkeit:

Es nimmt mich mehr mit, als du dir überhaupt vorstellen kannst.
Wenn ich sehe, dass du online bist. Ich hoffe, dass du schreibst. Du es nicht tust.
Wenn du diesmal schon nach 24 Stunden mit "Gut und deiner?" zurückschreibst. Und mir vorwirfst, derjenige zu sein, der nicht antwortet.

Hey, ich bekomm dich einfach nicht aus meinem Kopf. Ich will es eigentlich auch nicht. Alle meine Freunde verdammen mich dafür, aber insgeheim möchte ich immer und immer nur an dich denken.
Du hast meine Welt wirklich auf den Kopf gestellt. Sie wieder umgedreht und behauptet, das seist du nicht gewesen.

Jetzt sitz ich da. Mit Scherben in den Händen und Splittern im Kopf.
Ich wünschte, du kämst rein und würdest noch einmal annehmen, was ich dir gesagt habe. Und mit deiner Magie aus Scherben wieder ein ganzes Ich und aus Splittern wieder ganze Erinnerungen und farbige Bilder machen.
Aus Sätzen eine Geschichte, aus Zeit ein Leben und aus diesem einen Kuss mehr.

Und mich wieder zu dem Menschen machen, der an diesem Abend im Dezember vor Glück platzen könnte und niemand, der seine Gedanken auf Zettel schreibt und doch keine Botschaft auf ihnen findet.
...aber was will ich schon. Außer dich.


Ich hab mein Herz ausgekugelt für dich. Wofür? Wofür? Wofür? (Gisbert zu Knyphausen)


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3 Antworten

Kommentare

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      dankedanke!
      Ich bemühe mich um Besserung:)

      13.02.2014, 12:11 von formaldehyde

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