Nanista 16.07.2012, 19:11 Uhr 52 13

Prinzessin Waschbär,...

...heißer Regen und kalter Tee. Ich denke, wir mögen es, wenn wir nass sind. Ich denke, damit können wir am besten arbeiten...

Es regnet nicht einfach, es schüttet. Als Kind dachte ich bei Regenwetter immer, ich hätte Gott verstimmt und er wäre traurig, weswegen er weine. In Deutschland zu leben, machte mir deshalb ein ziemlich schlechtes Gewissen, da es andauernd regnet. England hätte mein kindliches Ich wahrscheinlich für immer ruiniert. Mittlerweile glaube ich nicht mehr allzu sehr an die großartige Macht, die über allem steht und uns immer im Auge behält. Ich glaube an das Hier und Jetzt, ich glaube nicht an Hokuspokus, sondern an Naturwissenschaften, auch wenn ich die absolut nicht verstehe und das meist die Fächer waren, die ich in der Schule geschwänzt habe.

Der Regen schießt gegen die Scheiben und trommelt so laut auf die angerostete Schubkarre, die im Vorgarten wohl von deinem Onkel vergessen worden war, noch bevor es uns beide überhaupt gab, dass ich aufschrecke und mir fast das Knie an deinem gehassten Glastisch zertrümmere.

  „Mal wieder tief in Gedanken und nicht erreichbar für die Außenwelt?“, fragst du und pflügst Tabak von deiner dunklen Jeans.

  „Wäre ich so unerreichbar, hätte der Regen mich nicht erschreckt.“

  „Verzeih mir“, lächelst du ganz schief, so wie du immer lächelst. Du hast immer ein Auge fast komplett zugekniffen, den Mund verkrampft geöffnet und auch nicht viel Zahn für dein Gegenüber übrig. Ab und an sieht es fast so aus, als ob dir das Lachen ganz tief drinnen weh tut, obwohl es noch tiefer drinnen gewollt und erhofft ist. Du bist ein bisschen komisch.

  „Willst du manchmal nicht auch einfach raus rennen und im Regen stehen?“, nuschle ich.

Du nickst und öffnest das Fenster deiner winzigen Einzimmerwohnung, die ich so inbrünstig hasse, dass ich letztens sogar einen Nervenzusammenbruch hatte, als ich allein in den kleinen Hallen deines Lebens war. Ich bin ein kleiner Mensch mit großer, stets expandierender Fantasie und bunten, wilden Träumen. Für meine Fantasie und meine Träume ist dein Reich zu klein. Meine Bilder machen deine kargen Wände grau, bröckelig, den Raum stickig und eng. Die Luft wird mir manchmal hier drinnen zu schwer, drückt mir aufs Hirn und den Magen. Wenn ich aufwache und du liegst neben mir, gibst du mir Raum und Energie, fast so, als würdest du meine bunten Gedanken auffangen, sie behalten, sie einatmen, von ihnen leben. Du schaffst mir Platz. Aber wenn ich aufwache und du bist nicht da, bist im Training oder bei Rewe, dann schnürt mir deine hässliche Wohnung bald die Luft ab.

Mama meinte, ich sei einfach nur exzentrisch und verwöhnt. Käme beides von ihr, wäre beides nicht meine eigene Schuld und deine schon gar nicht. Und wenn ich deine Wohnung so muffig fände, solle ich eben zuhause bleiben und dich allein in deiner Gollum-Höhle leben lassen. An sechs von sieben Tagen nehme ich mir eben das vor, lande aber an genau den Tagen bei dir, weil ich dich brauche, weil mein Schädel nahezu platzt und ich wen benötige, der meine Gedanken in geordnete Strukturen bringt, indem er sie einatmet und als Ruhe wieder ausatmet.

  „Lass es uns machen“, sage ich ganz euphorisch und stehe auf, stelle mich zu dir ans Fenster.

  „Jetzt?“, fragst du ein bisschen verwirrt, hast aber schon die Hände an deinem Gürtel und deinen typischen Sex-Blick. „Wir haben zwar gerade erst gegessen und ich fühle mich ein wenig unbeweglich, aber dann liegst du halt oben.“

Ich schubse dich. „Raus gehen. In den Regen. Spazieren gehen.“

  „Du hast eine Rotznase und wirst garantiert bald richtig krank. Wenn du dann auch noch in diesen Platzregen…“

Ich versiegle deine Lippen mit einem Kuss und ziehe die Rotze hoch. „Du darfst mich danach warm einpacken und mir Tee einflößen. Versprochen. Aber ich will raus.“

Der Kleine, der deiner Exfreundin gehört, die über dir wohnt, was ich wirklich beschissen finde, trampelt mal wieder so fest durch die Wohnung, dass er die Dielen garantiert bald durchgelaufen hat und uns auf dem Schoß sitzt. Am besten noch, wenn wir gerade miteinander auf deiner Matratze, die du ganz nackt auf den Boden gelegt hast, schlafen. Denn das tun wir oft. Besonders oft und laut, bei geöffnetem Fenster, weil ich weiß, dass deine Ex, trotz zwei Kindern und Verlobtem, noch scharf auf dich ist. Vielleicht bin ich kindisch, aber ich muss immer zufrieden grinsen, wenn sie laut ihr Fenster zuschlägt.

Du packst mich an der Hand, zerrst mich in den Flur und streifst mir meine Jacke über. Kritisch schaust du an mir herunter. Ich trage kurze Hosen, eine gemusterte, dünne Strumpfhose, weil du das so sexy findest, und Ballerinas. Nicht unbedingt das perfekte Regenoutfit, aber du kennst mich und weißt, wenn ich etwas will, bekomme ich es meistens.

Also öffnest du mir die Tür und bittest mich hinaus.

Ohne Rantasten oder mal kurzes Anfeuchten prasselt der Regen so erbarmungslos auf mich nieder, dass ich kurz die Luft anhalte. Eiskalt, hart, unnachgiebig. Meine Hose klebt sofort an meinen Beinen, meine rote Lederjacke wird eisigkalt und meine Ballerinas laufen voll.Der Himmel ist grau, dunkle Wolken sind dicht an dicht versammelt, kotzen Wasserströme auf uns, kein Vogel singt, obwohl hier sonst so viele Vögel singen, dass ich Kopfweh bekomme. Es riecht so wunderbar nach nassem Stein und Erde. Ich fühle mich frei. Dennoch neige ich den Kopf ein bisschen, um nicht fünf Liter pro Sekunde in die Visage geschleudert zu bekommen, und laufe dann in Richtung Wald. Du läufst mir nach und ich höre dein Lachen.

  „Die anderen Leute machen, dass sie heim kommen und sich verschanzen, bei diesem Pisswetter. Und was machen wir? Wir tanzen im Regen!“

  „Wir tanzen nicht!“, rufe ich zurück und bemerke, wie die Wimperntusche mir in den Augen brennt. Ich sehe bestimmt aus wie ein nasser, kranker Waschbär. „Außerdem sind wir nicht die anderen Leute, was für die anderen Leute bestimmt eine Erleichterung ist.“

Wir sind nämlich merkwürdig, du und ich. Wir essen komische Sachen, reden über dummes Zeug, mögen Skurriles, sind auf eine ganz andere Art anders. Aber das denkt irgendwie jeder von sich. Jeder findet sich seltsam und anders, besonders und meistens auch super, obwohl der Großteil der Menschen so besonders ist wie ein Klumpen Dreck im Wald, auf den wir gerade zusteuern.

Du holst auf, läufst neben mir und greifst nach meiner Hand.

  „Ein ganz süßer Waschbär, bist du.“

Ich strecke dir die Zunge raus und schlucke Regen. Du streichst dir das Haargel aus der Stirn, weil es dir durch die Nässe übers gesamte Gesicht läuft. Dein hellblaues Hemd klebt an dir, ist so nass, dass ich jedes Detail deiner Haut durchsehe. Aus deinen Turnschuhen quillt bei jedem Schritt Wasser, deine Lippen sind ein wenig blau, aber du grinst und ich grinse zurück. Im Wald bleiben wir stehen, ich leere zum zehnten Mal meine Ballerinas aus, obwohl sie in der nächsten Sekunde eh wieder voll sind.

  „Und jetzt?“, frage ich dich, wobei ich doch diejenige war, die uns hier her gebracht hat.

  „Lassen wir den Regen all unsere Sorgen und Sünden hinfort spülen, junge Dame. Am besten legen wir uns dazu in den Schlamm. Ich habe mal gehört, dass Schlamm dich von jeder Sünde befreit.“

Ich lache und meine Zähne schlagen aufeinander, weil ich friere. Wie konnte ich nur auf die dumme Idee kommen im Regen spazieren gehen zu wollen? Ich habe eindeutig zu viele Liebesfilme gesehen, in denen Menschen sich im strömenden Regen streiten und küssen. Sollte ich einen Streit anfangen, um dann wild mit dir knutschen zu können? Ich könnte dir mal wieder vorwerfen, dass deine Wohnung so zugemüllt ist, dass ich dich gerne beim Mittagsfernsehen auf RTL anmelden und mit den Medien zu einer Entrümpelung zwingen würde. Aber für einen Streit klappern meine Zähne zu sehr. Vielleicht könnte ich dich dazu bringen, dass du auf einen Baum kletterst und dich kopfüber runter hängen lässt, sodass du Spiderman bist und ich deine Mary-Jane. Doch du bist nicht so sportlich und würdest dir garantiert nur das Genick brechen. Wie sollte ich das deiner und meiner Mutter erklären? Du siehst, dass ich intensiv überlege und zittere und führst mich wortlos kopfschüttelnd wieder zu dir nach Hause. Auf halbem Weg ziehe ich mir die Ballerinas aus, weil sie durch das ganze Wasser viel zu schwer sind. Außerdem habe ich ohnehin eine Laufmasche am linken großen Zeh, weswegen ich die Strumpfhose nicht weiter schonen muss. Die ist eh hinüber. Die Autofahrer schauen uns blöd an und ich fühle mich provoziert, ihnen mit meinen Schuhen zu winken.

 

Bei dir machst du Tee und wirfst währenddessen deine Kleidung durch die Wohnung, müllst noch ein bisschen rum, wie bei RTL und so. Ich schaue in den Spiegel und muss lachen, weil mein halbes Gesicht schwarz ist, meine blonden Haare verknotet sind und weil ich mit der zerrissenen Strumpfhose endgültig wie Courtney Love aussehe. Aus dem Augenwinkel wirfst du mir einen Blick zu. „Bleib mal bitte so bis ich den Tee fertig gekocht habe. Das muss ich mir alles mal genauer ansehen, Prinzessin Waschbär.“

 

Unsere Körper haben sich wieder aufgewärmt, doch unsere Hände haben das noch nicht kapiert und sind eiskalt, als wir uns berühren. Du wirfst meine Klamotten laut platschend zu deinen, streichst mir das knotige, nasse Haar aus dem Gesicht, küsst meine heißen Lippen, küsst mir die Schminke von den Wangen und drückst mich an dich. Wir landen auf deiner Matratze und du schaust fragend meine Strumpfhose an. „Die ist eh futsch, oder?“

Ich nicke und schaue nachdenklich, da du so spitzbübisch drein schaust. Mein Rücken ist auf die Matratze gepresst, mein Haar liegt wie ein triefender Fächer um meinen Kopf, die Federn unter uns saugen die Wasserperlen auf, die aus unseren Haaren fallen. Du thronst über mir, kniest zwischen meinen Beinen und leckst dir langsam über die Lippen. Dann greifst du die Naht im Schritt und reißt meine schöne Strumpfhose auseinander, schiebst meine Unterwäsche beiseite und ziehst mich an der Hüfte enger an dich.

  „Reingewaschen von allen Sünden, durch den prasselnden Regen“, flüsterst du gegen meinen Mund und ich beiße dir in die Lippe. „Sei still.“

Unser Tee wird kalt.

 

 

 

 

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52 Antworten

Kommentare

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  • 3

    Der Text ist so besonders ist wie ein
    Klumpen Dreck im Wald

    18.07.2012, 16:17 von EliasRafael
    • 0

      Challenge accepted: Wie eine Schippe Abwasser in Venedig.

      18.07.2012, 16:38 von MisterGambit
    • 1

      Wie ein dreiblättriges Kleeblatt in der Wiese.

      18.07.2012, 16:45 von LeyluraLegbreaker
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  • 4

    ich möchte einfach allen leuten die "im regen tanzen" ins gesicht treten. in meinem kopf lösen diese worte "fight club" aus...und ich möchte schöne, belanglose dinge zerstören.

    18.07.2012, 15:59 von derHerrMitDemPixel
    • 1

      Alter!

      Steh ick aufm Woodstock und will Prodigy live sehen dann tanz ick auch im Regen!!

      Ohne Kopftritte, du ...du...Aggro :)

      18.07.2012, 16:23 von FrauKopf
    • 0

      das is was anderes.
      das is nich so bekackt-romantisch.
      das is...naja...geil halt.

      18.07.2012, 16:36 von derHerrMitDemPixel
    • 0

      Wurd eh gelaufen, nich getanzt. Beim Tanzen würde ich mir nämlich gleich mal selber ins Gesicht treten und dir die Arbeit abnehmen. Will ich ja nich.

      18.07.2012, 17:46 von Nanista
    • 0

      Egal. Ballerinas, Strumpfhosen...genug fürchterliche Dinge da.

      18.07.2012, 17:50 von derHerrMitDemPixel
    • 0

      Is halt so. Hab mich dir ja auch nich aufgedrängt, indem ich mich selbst auf die Startseite gezwängt hab. In Zukunft kannst du meinen Namen ja als Stoppschild lesen und mich unter "bekackt-romantisch" verbuchen, erlaub und empfehl ich dir für die Nerven :D

      18.07.2012, 17:53 von Nanista
    • 1

      Das hat rein gar nix mit Dir zu tun, sondern nur mit diesen furchtbaren Bildern in meinem Kopf.

      Äh...bleib´ ruhig Dudu und so.

      Mein Neonherz gehört eh Elsen die zu Prodigy im Regen tanzen...und natürlich den Typen, die Alles mit´m Panzer lösen wollen. Äh...und den anderen Schmuddelkindern.

      18.07.2012, 18:01 von derHerrMitDemPixel
    • 0

      Habs auch nicht persönlich oder dir übel genommen.
      Wenn man alles persönlich nimmt, ist man hier falsch.
      Wollt auch gar nix Zankmäßiges schreiben, nur nen helfenden, gut gemeinten und vollkommen selbstlosen Tipp abgeben :D
      Von daher: Los, los zu deinem Panzer! ;)


      18.07.2012, 18:06 von Nanista
    • 0

      Isch ´abe gar keine Panzärr

      18.07.2012, 18:07 von derHerrMitDemPixel
    • 0

      Hat eBay sowas zu bieten? Leg auch kollegial dazu.

      18.07.2012, 18:09 von Nanista
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  • 5

    Wo sind die Instagram-Bilder?

    18.07.2012, 07:47 von somehowamusing
    • 0

      Hier, hier!

      18.07.2012, 08:05 von Nanista
    • 0

      Ja, zeigen.

      18.07.2012, 09:24 von Plutarch
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  • 0

    Echt einer der besseren Tagebucheinträge.

    18.07.2012, 01:14 von justanotherpicture
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    • 3

      Neon gibt doch genügend Zicken her, dass du nur in die Gästebücher gucken müsstest. Aber das meinst du vermutlich nicht ;)

      17.07.2012, 21:01 von MisterGambit
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  • 3

    Lass mich mal wissen, wieviele Baggermails du erhalten hast.

    Das dürften einige sein.

    17.07.2012, 20:39 von FrauKopf
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      Ein paar :D

      18.07.2012, 06:03 von Nanista
    • 1

      Aber komischerweise sinds mehr Auszeit-Duell-Anfragen als Baggermails. Zählt das? :D

      18.07.2012, 06:08 von Nanista
    • 1

      "Baggermails"? :D nich im ernst oder?


      Is das hier ne Flirt-Community?

      18.07.2012, 08:19 von Jingeling89
    • 0

      Irgendwie schon, teilweise zumindest ;D

      18.07.2012, 08:31 von Nanista
    • 0

      oh, gut zu wissen.


      Bin ja noch nich so lange dabei.

      18.07.2012, 08:42 von Jingeling89
    • 0

      Jing, ist das dein Ernst?



      18.07.2012, 09:14 von FrauKopf
    • 2

      Neon ist partiell durchaus ne Fickbörse. Aber was mich immer wieder überrascht ist, dass Typen Mädels mit Texten in denen Beischlaf angedeutet ist anmachen - obwohl aus dem Text eindeutig hervorgeht, dass sie schon jemand haben, der sie beschläft. Und in diesem Textfall auch noch jemand, den "Nanista" offenbar liebt. Was soll das Gebagger da eigentlich bringen?

      18.07.2012, 09:23 von Plutarch
    • 1

      Is doch Schnurz.

      Isse attraktiv und "da" kann man sich doch versuchen.
      Wir haben hier sogar unsere Bagger-Elite.

      Virtuell isses ja auch einfach.

      18.07.2012, 09:26 von FrauKopf
    • 0

      Die üblichen Verdächtigen. Ich weiß. Meine Freundin kennt sie auch alle. Sie hat hier auch son Ficktext online. Aber Mädels deahalb anzuspringen ist in meinen Augen sehr medium pfiffig. Ich nehm ich ja nicht gänzlich aus, ich hab hier ja auch schon mit der ein oder anderen ... aber das kam anders zustande als über einen Beischlaftext, der mir konkret krass vor Augen führte, dass die Autorin ein benutzbares Geschlechtsteil hat.

      #argh

      18.07.2012, 09:34 von Plutarch
    • 0

      Ja Acid, das is mein Ernst.


      Vielleicht liegts auch einfach daran, dass ich so hässlich bin, das ich erst gar nich versuche irgendetwas anzulaunchen.


      Ich denke, die Enttäuschungen von Internetbekanntschaften sind teilweise recht groß, wenn sich der muskelbepackte Hengst als kleines Würstchen rausstellt. (Ums mal zu übertreiben)



      Mir hat man mal gesagt "Wer hoch stapelt kann tief fallen"

      18.07.2012, 09:43 von Jingeling89
    • 1

      Daran denk ich gerade nicht.

      Wie gesagt, online kannste halt wirklich alles anmachen, was dir gefällt.

      Was die Enttäuschungen angeht, durfte ich erst zwei neonbedingte erleben.

      Der Rest war nett, auch ungefickt.

      18.07.2012, 09:46 von FrauKopf
    • 0

      @Jingeling89
      Ich würde einfach nicht großes Versprechen. Sei du selbst, wenn du irgendwelche gute Eigenschaften (sensibel, witzig, verrückt) hast, stell die nach vorne. Ich hab aiuch nie behauptet ich hätte einen Waschbrettbauch, war auch nie nötig. Geist ist geil.

      18.07.2012, 09:50 von Plutarch
    • 1

      Gute Idee, aber ich überlasse das flirten lieber anderen :D


      Mir reichts, wenn ich irgendwelche Bilder "mag", weil bspw. das Konzept des Bildes gefällt und die dann denkt "hach, bin ich hüpsch"
      Win-Win quasi. Sie kassiert den Egopush und ich hatte Spaß am Bild.


      Und nette Konversationen sind auch nich zu verachten :D

      18.07.2012, 10:00 von Jingeling89
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  • 2

    Ich weiß nicht warum, aber ich dachte lalina wäre back. Irgendwie erinnerte mich die Schreibe an ihre.

    17.07.2012, 19:20 von topfbluemchen
    • 1

      Ich weiß nicht, wo du da Ähnlichkeiten liest, topfbluemchen, aber nein, ich bin nicht aktiv zurück.

      Und so ganz nebenbei finde ich den Text tierisch langweilig.

      18.07.2012, 13:06 von lalina
    • 0

      Man muss ihn ja auch nicht mögen. Ist immerhin mein Artikel, nicht deiner, und ich kenne deine Texte leider nicht.

      Und wenn das nicht dein Geschmack ist, hast du sicherlich andere Texte, die dir mehr Unterhaltung bieten :)

      18.07.2012, 13:21 von Nanista
    • 0

      Es erinnerte ich in einigen Passagen an einige deiner Artikel. Das "lalina-Phänomen" bei deinen ehemaligen Texte war für mich das, dass ich Stellen in dem Text mochte, aber andere Stellen dann wieder ein 'oh nöö, doch nicht' hervorriefen. Was in einem Text immer schwankte. Einige empfahl ich ja auch. Ich kann gar nicht genau Textstellen wiedergeben, die ich jetzt speziell meine, aber ich habe wirklich erst mal geguckt, wer die Userin ist. Genauso wie man bei Moritz West erst mal gucken musste, ob es eventuell Steam ist.

      Eine Wertung des Textes habe ich nicht vorgenommen. Nur den Vergleich gezogen.


      18.07.2012, 21:18 von topfbluemchen
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • 4

    Hippies sind langweilig

    17.07.2012, 16:45 von Surecamp
    • 1

      aber glücklich. In meinem Fall.

      17.07.2012, 16:49 von Nanista
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  • 0

    ich schließe mich dem vorrender nur teilweise an. es ist eigentlich nur just-another-tagebucheintrag. aber sehr amüsant geschrieben. normalerweise steige ich bei sowas im ersten absatz aus. aber du schaffst es, die aufmerksamkeit durch gute beschreibung zu binden. dass wir nicht erfahren wie er dich genommen hat, so what.

    aber: ich habe nichts mitgenommen, außer dem gefühl an deinem leben einen moment teilgehabt zu haben. nun zu wisen, dass du die prinzessin bist, nach der du aussiehst, dass du dich mit einem indie-halb-messsie in viel zu kleiner bude mit rewe-ambitionen dennoch pudelwohl fühlst. das scheint mir stimmig. aber auch nicht masterplanig. eher sturm und drang getrieben. das wäre der spannende teil für menschen gewesen, denen es egal ist, wie er dich genommen hat. und davon liest man hier einfach zu wenig. deshalb heute kein goldenes srternchen an deinen text. aber du kannst den teil ja noch nachreichen.

    17.07.2012, 15:03 von Sultry
    • 0

      Aber Sultry, ich mag dich doch auch einfach nur an meinem Leben teilhaben lassen, zumindest mit diesem Artikel :) Und eine Prinzessin zieht die Rotznase hoch BEVOR sie wen küsst, nicht danach ;)
      Außerdem ist doch gerade das so gut an diesem Forum: Man kann, wenn man will, täglich seine Seele hochwürgen und die Wortkotze dann von den anderen Usern bewerten, sie daran teilhaben lassen. Heute magst du meinen Artikel nur mäßig, dafür aber ein anderes Mal absolut nicht! :D Oder du magst ihn eben richtig gern. Man kann sich ausprobieren und schauen, was gut und was nicht ankommt.
      Und vielleicht schreibe ich ja extra nur für dich (und Leute, die mir nicht beim Beischlaf ...ähm, zulesen wollen), wie die Prinzessin sich ansonsten noch so anstellt.

      (Zudem benutze ich das Forum momentan auch noch wie ein Tagebuch, aber psssst)

      17.07.2012, 16:45 von Nanista
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Seite: 1 2

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