oliberty 30.11.-0001, 00:00 Uhr 3 11

People change

und mit jedem weiteren Tag Funkstille zwischen uns realisiere ich: Fuck, es ist wirklich vorbei.

Ich weiß nicht einmal wovor ich mehr Angst habe; dich irgendwann wiederzusehen oder dich niemals mehr wiederzusehen. 

Ich schreibe Zeilen über dich, bis meine Finger anfangen weh zutun. 
Und ich brenne vor Sehnsucht. 
Und ich spüre, wie du mich vergisst. 
Aber wie lässt man einen Menschen los, der dein Zuhause war? Du hast mich zum lachen gebracht. Nicht nur meine Lippen, sondern auch mein Herz. Du sollst wissen, dass auch heute noch nach all den vergangenen Monaten meine Definition von Schönheit mit deinem Namen beginnt.

Vielleicht bin ich so verärgert, weil ich mir sicher bin, dass wir dieses uns noch nicht vollständig ausgeschöpft hatten. Weil ich mir sicher bin, dass es noch so vieles zum Retten gab. Wir hatten doch so viel in uns, noch so viel Potential, noch so viel Liebe. Aber ganz alleine Retter zu spielen ist ermüdend irgendwann. Vor allem wenn der Mensch gegenüber dir so bereitwillig gehen lässt. Ich hatte mich aufgegeben, damit wir sind.

Aber ich habe es verstanden, wirklich kapiert. Es gibt sie nur noch ab und zu; diese Abende, an denen ich brenne vor Sehnsucht. An denen mir das dritte Glas Wein allmählich zu Kopf steigt und ich mich nach dir sehne. Wollte mich doch eigentlich frei trinken, hab nur viel zu spät gemerkt, dass das mit dir in meinem Herzen nicht mehr möglich ist. 

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3 Antworten

Kommentare

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  • 0

    Frei Trinken?

    Pahahahahahaha....

    01.04.2016, 20:46 von quatzat
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  • 1

    naja

    01.04.2016, 20:13 von lisalila
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  • 1

    Das beschreibt alles was ich im Moment fühle und denke. Dieser Text ist Wahnsinn.

    26.05.2015, 19:19 von Noromancepls
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