kawusch 30.11.-0001, 00:00 Uhr 0 1

Nicht zu fassen

Liebe, dachte ich, so ein großes Wort. Wir können es gar nicht verfehlen.

Und doch. Vorbei.

Ich wache auf aus einem monatelangen Rausch.
Liege in einem Bett das du nicht mehr teilen möchtest.
Weil du Platz brauchst. Zum Schlafen, zum Atmen.
Deine Worte hallen in mir. Wider. Und wieder. Sickern sie durch mich hindurch.

Angst etwas zu verpassen. Der Klassiker.

Du grummelst im Schlaf, ziehst mich an dich. Diese Lüge ist so gemütlich. Fast träge. Mit aller Kraft schiebe ich sie von mir. Löse mich, greife nach meinen Sachen.

Vielleicht fiel mir ein Abschied nie so schwer.

Du bist das Glück. Wenige Zentimeter entfernt.
Nicht zu fassen.

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