Cenere 30.11.-0001, 00:00 Uhr 9 6

Nachtgedanke

Ein kurzer, flüchtiger Gedanke.

Die Liebe ist wie ein Fluß.
Am Anfang plätschert sie dahin. Mal ruhig, mal sanft, mal verspielt.
Später wird etwas größeres aus diesem weichen, leise rauschenden Rinnsal. Irgendwann beginnt sie zu brodeln und zu tosen. Man wird hin und hergewirbelt. Weiß nicht wo oben, wo unten ist.
Dann beruhigt sich das Laute. Die Gischt und das Sprudeln verschwinden.
Es tritt Ruhe ein.

Das Ende ist die Mündung. Etwas Weites, Unendliches.








(Wenn musikalische Untermalung erwünscht ist, empfehle ich Folgendes: http://www.youtube.com/watch?v=AHQxs601D-A)

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9 Antworten

Kommentare

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  • 1

    Das mit der musikalischen Untermalung ist ne tolle Idee, wünschte auch immer ein passendes Lied würde anfangen zu spielen, wenn man anfängt etwas schönes zu lesen.

    15.10.2012, 15:14 von childofnature
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  • 1

    ich finde diesen zusammenhang den du darstellst richtig gut, und man kann die liebe schwer bzw garnicht beschreiben, und du hast es irgendwie gemacht, verstehst du?vielleicht berührt mich der text so, weil es zu meiner situation passt,

    18.10.2011, 19:07 von hannäh
    • 0

      es freut mich zu hören, dass der Versuch die Liebe in Worte zu fassen, wenigstens etwas gelungen ist. Hätte ich nicht gedacht! :)
      Und wenn er zusätzlich passend zu deiner Situation ist, berührt mich das auch sehr. ;)

      31.10.2011, 13:58 von Cenere
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      Das freut mich, danke!

      16.10.2011, 18:13 von Cenere
  • 2

    Wow. Eine wunderbare Analogie!

    09.10.2011, 00:34 von Sehns_chtig
    • 0

      Dankeschön.

      09.10.2011, 00:39 von Cenere
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  • 1

    Perfekt!

    07.10.2011, 23:29 von Tweetyy
    • 0

      Vielen Dank!

      09.10.2011, 00:38 von Cenere
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