Santsche 14.10.2011, 17:47 Uhr 1 6

Meine Festung

...

Es ist nicht möglich, dir kurz zu beschreiben,

                      welches Gefühl mich bei dir ständig begleitet.

Du segnest den Augenblick mit einer Geste,

                      ein Blick genügt und schon verrätst du

                                    die Lösung des Rätsels,

                                                für die andere beten.

Der Grund warum ich rot wär´, wenn ich eine Rose wär.

                      Warum ich über Wasser bleib,

                                                auf einem toten Meer.

Wo komm ich her? – ist schon so lange nicht mehr wichtig.

                        Wichtig ist – Wo geh´ ich hin?

                                        In deine Richtung.

Du warst meine Lichtung,

                    heute bist du der ganze Wald und bald bedeckst du wohl die

                                        ganze Welt.

                    Ich will nichts tun, was dich dabei hält,

                                        weil der Wald meine Natur,

                                                            mein Wesen erhellt.

Siehst du den Vogel in der Luft oder den Fisch im Wasser?

                    Sie fühlen sich wohl wie ich,

                                        wenn ich dich spühr´ und erfasse.

 Ich betrachte dich als Glück aber Notwendigkeit,

                     denn mein Glück gibt mir Leben und Unendlichkeit.

                                         Liebe scheint eine Selbstverständlichkeit,

                                         für dich zu sein,

                                                            die du mir ständig reichst.

Ich will dich nicht an meiner Seite, sondern brauche dich um all meine Seiten –

                     um Mensch zu sein.

Du kennst mein Leid,

                     deshalb spühr´ ich´s nicht.

Du kennst meine Angst,

                     deshalb fürcht´ ich nichts.

Du kennst mein Ziel, so wenig wie ich,

                     doch den sicheren Weg,

                                     auf dem führst du mich.

Ich will mit dir verloren gehn´,

                     und nichts mehr von der bisherigen Ordnung sehn´.

Denn wenn ich den Zustand erreicht hab´,

                     in dem ich deine Ausstrahlung einfang´,

                                     bin ich komplett erfüllt.

                                                      Vollkommenheit ist, was ich fühl´.

Ich bin geborgen wie ein Kind, in den Armen seiner Mutter.

Lockere den Griff bitte nicht,

                     es wäre furchtbar.

Halte mich fest, so wie du es jetzt tust.

Sei mein zu Hause,

                     mein Schatz,

                                      meine Festung.

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Kommentare

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    Fein.

    15.12.2011, 20:53 von Kokomiko
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