phillipalove 30.11.-0001, 00:00 Uhr 0 0

Loslassen

L.O.V.E

Erinnerungen, die Vergangenheit holt dich ein. Es ist schwierig dagegen anzukämpfen. Je mehr man über die Dinge nachdenkt und grübelt, desto schlimmer werden sie. Wenn man krampfhaft versucht alles richtig zu machen, verliert man die Gelassenheit und die Ausgeglichenheit die man braucht, um Probleme und Ängste zu überwinden. Man erreicht immer das Gegenteil von dessen man nicht möchte. Man ist verliebt, will alles richtig machen. Alte Gewohnheiten sollen nicht weiterhin überdauern, sondern in der Vergangenheit ruhen. Man stellt sich die Frage, ob es sich hier um schlechte Verhaltensmuster handelt, die man mit den Jahren und die Menschen die einem geprägt haben, angenommen hat oder sogar übernommen hat oder reden wir über unser Ich. Sind wir so? Sind es unsere charakterlichen Züge die ewig in uns schlummern, zu die wir stehen müssen oder sind es Erinnerungen die in schlechten Momenten hervorgerufen werden? Wir verlieren uns in uns, sehen nicht mehr die Realität und schwimmen immer mehr in die Tiefe und sehen irgendwann den Ausgang nicht mehr.


So beginnt man Dinge die Perfekt sind, unperfekt zu gestalten. Nur weil in unserem Kopf Blockaden sind, von denen wir denken sie nicht lösen zu können. Warum suchen wir Fehler in der Vollkommenheit? Können wir es nicht mehr ertragen glücklich zu sein? Gönnen wir uns selber kein Glück mehr? Jeder Satz, jeder Blick, jedes nicht ausgesprochene wird in Frage gestellt. In jeder Kleinigkeit wird das Unvollkommene gesucht und stürzt uns in die Ungewissheit. Unsere Gedanken beeinflussen unsere Handlungen, unsere Zukunft und letztendlich unser Glück. Ist es nicht Zeit loszulassen? Das schlechte in uns, in andere und in unserer Vergangenheit und von vorne anzufangen? Ist es überhaupt möglich für einen Menschen, der Leid und Enttäuschung ertragen musste von vorne anzufangen? Frei von Vorurteilen, Visionen und Unsicherheit? Diese Frage werde ich lange nicht beantworten können, das ist sicher. Doch es ist unrelevant was war, es ist Zeit damit aufzuhören nach Antworten auf die Fragen zu suchen. Wieso begibt man sich auf dem Weg einer Suchenden, wenn man doch schon angekommen ist? Sieht man das Glück vor sich nicht auch wenn es einem direkt in die Augen schaut? Glück zu verweigern zeigt wohl von wenig Selbstliebe.

Vergangenheit muss man ruhen lassen, die Zukunft nicht herausfordern und die Gegenwart sehen. Wirklich sehen.
Es gibt kein Geheimrezept, seine Hürden von einem Tag auf den anderen zu überwinden. Es kostet Zeit, Kraft und Geduld für uns selbst. Ein lebenlang müssen wir an uns arbeiten. Es ist besser jetzt damit anzufangen, den mit uns selbst auseinanderzusetzen bleibt uns nicht erspart. Das ist ein lebenslanger Prozess, der uns zu einem Erfahrungsschatz verhelfen soll, dass wir unseren Kindern und Enkelkindern hinterlassen. Damit sie es besser machen, als wir.

Wichtig ist es Menschen zu haben, die uns den Blick für die Realität nicht verlieren lassen. Uns wieder auf den Weg zurückführen und die uns wirklich helfen Dinge zu verändern.

xoxo
your philipa

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