nguilm 06.03.2019, 00:12 Uhr 0 1

LIEBE, ein Wort fünf Buchstaben...

Was glaubst du?

Es sind mehr als zwei Jahre vergangen.


Ich habe gelebt...

Ich habe gefühlt...

Ich habe geliebt...


Ich habe mich selbst doch irgendwie belogen...

 



Ich lebe seit mehr als zwei Jahren mit einem anderen Mann zusammen.

Ich belüge mich selbst mehr als seit zwei Jahren.

Ich wie, dass ich diesen Mann liebe, aber ich weis auch, das ich diesen Mann niemals so lieben werde wie dich.

Ich mache mir oft Gedanken darüber, ob ich jemals jemanden so lieben werde wie dich.

Du bist und warst einfach anders.

 

Seit über zwei Jahren bin ich mit diesem Mann zusammen und seit über zwei Jahren habe ich trotzdem Kontakt zu dir. 

Mal mehr und mal weniger...

 

Seit über zwei Jahren.

 

 

In dieser Zeit habe viel erlebt. Ich habe gelebt und doch habe ich nicht gelebt so wie mit dir. Ich bin 26 und doch verpasse ich mein Leben.  Ich habe eine Ausbildung gemacht und nun hab ich angefangen zu studieren. Ich sollte eigentlich glücklich sein, sollte anfangen eine Familie zu planen, aber es bleit ja doch nur bei den 99,9 Prozent und nicht bei unseren 110. Oder vielleicht sind es auch nur noch 90 Prozent?

Aber das in einer Zeit wie heute, in einer Zeit in der niemand mehr so richtig liebt und dem 90 Prozent eigentlich 100 sind nicht genug?

 

Seit über zwei Jahren..

 

Bin ich von dir getrennt, offiziell, in dem niemand weis, dass wir überhaupt Kontakt noch haben. In diesen zwei Jahren haben wir irgendwie alles erlebt. Von Neid, Erschöpfung, Angst, Missgunst und ständig weiter lebender Sehnsucht alles.

Wir sind zwei liebende, zwei liebende die ihren Weg nicht kennen und doch irgendwie immer wieder auf einen geraten.

 

Ich habe Angst, wahrscheinlich heute noch mehr als damals. 
Ich habe Angst, dass du gehst und noch mehr Angst das du bleibst. Ich habe Angst, dass du mich verlässt ohne das wir uns verlassen wollten und es doch getan haben.

 

Wir wollten ein Leben ohne Deutschland, wir wollten ein Leben in unserer Heimat.

Und doch habe ich Angst vor dir, vor mir, vor uns und weiterhin vor meiner Familie und meiner nicht vorhersehbaren Zukunft.... Und du bist so weit weg und kannst mir meine Angst nicht nehmen.

Du hast immer gesagt du willst mir diese Angst nehmen, aber das geht nicht. 

Denn wir sind immer noch wir, wir sind immer noch an unseren Standpunkten mit den völlig verschiedenen Koordinaten.

Und doch sind wir, wir.

 

Ob ich noch immer Hoffnung haben kann das wir uns Ändern?

Nach all den Jahren, nach all den Erinnerungen, nach all der Sehnsucht und nach all der Liebe?
Denn Liebe ist ja doch unser stetiger Begleiter...


LIEBE, ein Wort als fünf Buchstaben...

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