Angyal 03.08.2011, 22:51 Uhr 1 3

Klopfende Stille

Und so sitze ich im Dunkeln und frage mich, ob ich dich jemals wieder sehen werde. Ich starre ins Nichts und doch scheine ich dich bei mir zu haben.

Ich sehe es bildlich vor mir wie du mir zärtlich über die Wange streichelst und mir einen Kuss gibst. Ich wünschte du würdest mich nicht so sehr beschäftigen, doch wie ein Geist spuckt du in meinem Kopf umher und scheinst mich zu fesseln, ich spüre es, ich spüre dich. Ich könnte schwören ich merke deinen Atem in meinem Nacken doch in Wahrheit ist da nichts, außer die Dunkelheit die mich aufzufressen scheint.

Es war eine kluge Taktik so schien es mir. Ich dachte, wenn ich nichts sehe, hört mein Herz auf zu denken und das Bild von dir würde verschwinden, aber ich merke gerade wie sehr ich mich selbst anlüge. Du bist überall. In meinem Kopf, in meinem Herzen, in allen Fasern meines Körpers scheinst du dich eingelebt zu haben! Ich habe Fernweh. Fernweh nach dir. Ich möchte dich neben mir haben, selbst wenn ich weiss, dass es eine verdammt gefährliche Sache ist und selbst wenn ich weiss, dass wir miteinander kämpfen werden. Ja! Verdammt ich vermisse dich.
Klanglos laufen sie über meine Wangen und tropfen schließlich von meinem Kinn. Du bist wie Salz in meiner Wunde und doch wie der süße Sommerregen.
Das Verlangen nach dir macht mir Angst und doch, ich mache das Licht an und schaue Dir in die Augen.

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Kommentare

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  • 0

    wow !

    03.08.2011, 23:12 von Cold_Coffee
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