abhaunvonhier 05.06.2017, 15:08 Uhr 2 13

Irgendwer wartet da draußen auf mich

Zwischen fremden Lippen und gebrochenen Versprechen. Zwischen tausend Tränen und der Einsamkeit

''Du darfst nicht verkrampft auf der Suche sein. Irgendwann kommt der Richtige.'' 
Wie oft wurde mir das schon gesagt? Wie oft haben mich meine Freunde dabei mitleidig angesehen und gehofft, dass ich diese Worte schlucke und ein Themawechsel aufkommt. 
Der Richtige wird kommen. Irgendwann.
Und was passiert schon, wenn er es nicht tut? 
Dann vertreib ich mir weiter meine Zeit,
mit Typen, die mich nicht interessieren
mit YouTube Tutorials, die kein Mensch nachahmen kann

und 
mit dem Schreiben von Texten, die keiner je lesen wird.
Ich meine, ich kann alleine sein.
Manchmal da bin ich sogar froh, dass ich es bin.
Aber alleine und einsam sein sind meilenweit von einander entfernt und doch sich so nah.
Wenn ich einen Abend mit meinen Freunden absage, weil ich alleine sein möchte und mir mit Netflix die Zeit vertreibe, dann ist das okay für mich.
Doch wenn ich nachts um drei Uhr aufwache, schweißgebadet und von Albträumen geplagt, dann ist einsam sein schon ziemlich scheiße.
Dann wünsche ich mir jemanden neben mir, der aufpasst.
Aufpasst, dass ich nicht zu viel an mich heran lasse und aufpasst, dass ich mich selber nicht vergesse. 

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2 Antworten

Kommentare

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    Für dieses Dilemma gibt es keine Lösung.

    17.06.2017, 00:06 von alter_hund
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    solange man aktiv wartet, passiert das leider nicht. Meistens findet man das Glück, wenn man offen für alles ist und irgendwie glücklich mit sich selbst. 

    15.06.2017, 15:07 von Christofff
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