rotgebluemt 21.03.2012, 16:33 Uhr 5 7

Ich bin der Arsch in der Gleichung.

Alle reden davon wie es ist verlassen zu werden.


"Ich kann nicht verstehen wie man so ein Arsch sein kann."
Trennung, wo man es nie gedacht hätte.
Riesen Enttäuschungen und viele böse Worte.

Doch heute bin ich der Arsch.
Ich habe aus "heiterem Himmel dein Leben zerstört".
"Wie kann ich dir das an tun."
"Ich habe dich wohl nie wirklich geliebt."

Und überall: "Was?! Ihr habt euch getrennt? Was hat er gemacht?"

Nein. Ich bin der Arsch in der Gleichung, die mit Erklärungsnot,
die die Argumente vorbringen und sich rechtfertigen muss.

Und alle werden still und gucken mich nur komisch an.

Jeder hat Mitleid mit den Verlassenen.

Aber der Arsch zu sein ist auch nicht einfach.

Ich habe keinen Trost verdient.
Ich darf mich nicht einsam fühlen.
Und vor allem darf ich nicht unglücklich sein.

Denn der Arsch in der Gleichung hat kein Herz
und die Gründe des Arsches sind auch egal.

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5 Antworten

Kommentare

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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • 2

    jetzt wo man der arsch ist..wünscht man sich der verlassene zu sein.

    02.05.2012, 01:06 von minesthefuture
    • 0

      Genau.

      02.05.2012, 15:53 von rotgebluemt
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  • 0

    Es ist nicht ganz unnormal, dass man mehr i.d.R.  "Mitleid" mit dem/der Verlassenen hat? Die haben nämlich den Nachteil die Entscheidung abgenommen bekommen zu haben. Die Person die Schluss gemacht hat, hatte ja schon sozusagen "Vorlauf" und sich selbst befreit. Aber einfach ist das sicher auch nicht, da stimme ich zu :)

    22.03.2012, 07:03 von Mrs.McH
    • 0

      Es ist nicht ganz unnormal,...
      Sorry, zu früh... Es sollte natürlich heißen
      "Ist es nicht ganz normal..."
        ;-)

      22.03.2012, 07:05 von Mrs.McH
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