der_Herzog 17.08.2007, 00:14 Uhr 2 4

Hungriges Herz

Du bist eiskalt und ich bin in meinem Trott gefangen.

Es ist unerwiderte Liebe – was auch sonst. Das ist mir schon klar gewesen als wir uns noch sehr regelmäßig gesehen haben. Aber was erwartetest du von mir? Mein Herz sagt mir du bist die Richtige für mich. Ich bin überzeugt davon, dass wir beide viel zu geben haben und zusammen sehr glücklich sein könnten. Und schon ist die Wahrheit wieder da – könnte. Es gibt viele Fakten die gegen uns sprechen, aber nichts wenn man wirklich will und bereit ist etwas zu investieren. Die Entfernung zwischen unseren Wohnorten kann man überwinden, den Altersunterschied habe ich nie als Problem gesehen. Und was ist der Rest, nur eine Ausrede, wie ich meine.

Das Strahlen in deinen Augen habe ich mir doch nicht eingebildet, genauso wenig wie die Tränen. Es ist unfair wenn du mir sagst „Glaubst du, dass ich mich sofort in dich verliebe, nur weil Schluss ist mit meinem Ex“. Ich erwarte nicht, dass du mich liebst, aber ich wünsche es mir. Ist das wirklich zu viel?

Ich habe alles von Anfang an in Frage gestellt, das hast du gemerkt, warum hast du sonst auch zu mir gesagt: „Sei nicht so negativ“. Aber ich habe mir schon viel zu oft falsche Hoffnungen gemacht. Bei dem Herzklopfen was ich bei dir hatte und immer noch habe, wollte ich mir sicher sein, das ich nicht wieder verlieren werde.

Ich sehe dich jeden Tag und merke wie ich langsam daran zerbreche, dass ich nicht loslassen kann. Meine Hände wandern in meine Hosentaschen, damit du mein zittern nicht sehen kannst, deinen Blicken weiche ich aus, weil meine Augen mich verraten würden. Du weißt das und ich auch. Du kennst mich viel besser als alle anderen vor dir, so viele dinge die ich dir erzählt habe, weiß niemand anderes als du. Ich habe es dir gesagt, weil ich dir vertraue. Du kannst mir genauso vertrauen, nie habe ich jemanden erzählt was du mir gesagt hast. Kannst du dich erinnern was du mir an Weihnachten erzählt hast, ich erinnere mich an alles. Genau das ist das was mich zweifeln lässt an dem was du heute tust und sagst.

Zurzeit schreiben wir uns wieder Nachrichten und es tut gut. Wir sind an dem Punkt wo ich möchte, dass wir uns treffen. Aber ich möchte etwas anderes als du glaubst. Ich will das du dich entscheidest – ganz oder gar nicht. Wie man das nennt was wir dann haben ist mir egal – Zwischending, Beziehung, Affäre, Romanze. Nur Freunde das werden wir nicht sein können. Akzeptiere das ich es nicht ertragen kann wenn du mir erzählen würdest das du dich verliebt hast – in einen anderen – wie es sich Freunde erzählen.

Du warst es, die immer wieder den Kontakt zu mir gesucht hat, nicht umgedreht. Als Funkstille herrschte war es schwer, aber meine Erfahrung sagt irgendwann wird es erträglich. Aber wenn du dich immer wieder meldest obwohl ich dir egal bin, machst du mich kaputt.

Es spielt keine Rolle was die anderen denken, da waren wir uns immer einig – Hauptsache wir sind im Bilde was zwischen uns ist.

Die Zwangstrennung in den Letzten Monaten kann niemand rückgängig machen. Aber was in der nächsten Zeit sein könnte, dass können wir beide frei gestallten. Wir sollten es versuchen, dann haben wir zumindest die Gewissheit.

Du bist am zug.

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2 Antworten

Kommentare

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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
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    du sagst es. du sagst es. du sagst es.

    17.08.2007, 01:33 von Lilli-Alice
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