Heimkehr
Komm, lass uns umschlungen tanzen - im Takt der Zeit, die stetig jede Stunde schlägt!
Mein Herz ist ein kalter Stein,
an dem viele Künstler sich versuchten.
Stück für Stück
meißelten sie die Form
gleich ihres Geschmackes.
Geblieben ist
ein kieselsteingroßes Überbleibsel
das verloren wirkt
an seinem Platz.
Und doch will ich Dich behutsam küssen
und Deinen Körper umfassen
mit der Wärme, die mir blieb.
Ich will zu dir heimkehren -
an einen Ort, den man "Zuhause" nennt.
Will leise Worte flüstern um die Stille nicht zu stören, in die Du mich bettest,
um mir Ruhe zu schenken.
Komm, lass uns umschlungen tanzen -
im Takt der Zeit, die stetig jede Stunde schlägt!
So lange, bis wir uns ganz darin verlieren
und vergessen zu zählen,
wie viele Sekunden bereits vergangen sind
und wie viele noch vergehen mögen.
Bette Dein Kinn auf meinem Schopf
und wiege mich
und halte mich,
umfasse mich
mit allem, was Du bist.
Und dann raune, wispere leise
in mein Ohr:
Willkommen.
Willkommen, Liebes.
Willkommen Daheim.



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Kommentare
Sehr, sehr schön. Und so wahr und real, die Sehnsucht in dem Text...
04.11.2010, 21:00 von LonleyHeart