FinsterLicht 04.04.2019, 13:16 Uhr 3 0

Happy Birthday

Ich mochte immer die Wale, war aber selbst nur der Hecht.

Man sagt, das Jahr fängt am 1.1. neu an und das es am 31.12 endet.

So für die Allgemeinheit, damit man einen Tag zum saufen und feiern hat.

Ich war nie ein Freund der Neujahresfestivitäten. Vielleicht weil ich Angst vor Neuem habe und das Alte lieber vergessen, als nocheinmal daran erinnert werden will.

Vielleicht aber auch, weil ich das vergangene so schön fand, dass ich manchmal daran denke, wie es wäre, wenn es wieder zur Realität würde.

Geht aber nicht.

Das Leben ist eben doch eine Einbahnstraße.


Mein Jahr beginnt jedes Jahr am 10.12. und endet am 9.12. und das ist gut so.

Zur Feier des Tages wird der Friedensnobelpreis verliehen und keiner böllert durch die Gegend und die Allgemeinheit ist Gottseidank nüchtern.

Ich konnte die jährlichen Festivitäten intrafamiliär auf ein absolutes Minimum begrenzen, denn ich habe das Gefühl ohnehin nur für die anderen zu feiern. Ich selbst denke an Entscheidungen.

Aber es gibt noch ein Datum im Jahr, an dem meine Uhr still steht und es sich anfühlt, als wenn ein Teil von mir stirbt. Weil ich ich zwei Luftschlösser, die schon fast zu einem verschmolzen und gebaut worden waren, zerstört habe.


Ich weiß nicht wie es jetzt um diese Schlösser steht. Stehen zwei? Steht eins? Steht keins? Oder (ver)brennen sie gar immernoch? Wurde, gleich dem Reaktor von Tschernobyl, indem Atomkerne, die sich umkreiste, geschmolzen sind, eine Betonhülle darum errichtet, auf das es in Vergessenheit gerät?


Wie auch immer…


Ich mochte immer die Wale, war aber selbst nur der Hecht.

Und bin gegangen, weit bevor ich herausgefunden habe, was es heißt, ein Mensch zu sein - und das allein.


Heute ist der 4.4.

Happy Birthday

3 Antworten

Kommentare

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  • 1

    Achja. Ach Gott. Seufz.
    Irgendwie ist es immer das Gleiche, so löst man keine alten Geschichten auf, so verarbeitet man nicht, über Texte an die Öffentlichkeit bei Neon, die im Grunde an einen ganz anderen Adressaten(in) gehören. Und das ganze selbstmitleidige Mimimi...Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder man legt die Sache ad acta und geht weiter oder man versucht vor Ort zu sondieren, ob noch was zu reparieren ist. Wenn nein, trauern, heulen , toben und abschließen- und dann- auf zu neuen Ufern. Das setzt eine gewisse Bereitschaft voraus, auch mal Schmerz auszuhalten, ohne den es leider nicht geht im Leben. Wenn ja- um so besser. Aber so zwischen zwei Stühlen sitzen und lamentieren, neee. :)

    05.04.2019, 20:47 von Gluecksaktivistin
    • 0

      Interessanter Ansatz, den ich zu 50% unterstütze. 

      Ich denke nicht das "man" iwas tun muss/sollte, sondern dass es jeder selbst entscheiden sollte was er*sie tun will. 
      Und das ist wirklich nicht böse gemeint, sondern rein sachlich =) 
      Und nein, der Text basiert nicht auf realen Gegebenheiten.

      05.04.2019, 21:57 von FinsterLicht
    • 0

      Nee, müssen tut man nichts, außer sterben. Selbst atmen  kann man lassen , wenn man möchte. Ich denke, du weißt sehr wohl auf was ich hinaus wollte - mit oder ohne "müssen" ;)
      Na um so besser ^^

      06.04.2019, 15:35 von Gluecksaktivistin
    • 0

      Im Übrigen fällt mir auf, dass das Wort "müssen" gar nicht vorkam. ^^

      06.04.2019, 15:36 von Gluecksaktivistin
    • 1

      deine texte klingen alle gleich. bitte bitte mach ne therapie, in der du deine problemchen verarbeitest. der kurs für kreatives schreiben, den du belegt hast, der war für die katz!

      08.04.2019, 14:09 von Sir_Tobi
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