// Geschenk. //
Ich erzähle es niemanden.
Immer wieder sagst du, dass du nicht
bei mir bleiben willst.
Aber du bleibst.
Warum versteht
keiner.
Keiner versteht, warum du nicht schon längst weg bist.
All die Außenstehenden, denen du es erzählst, schütteln mit dem Kopf.
Sie
schütteln mit dem Kopf, über das, was ich mit dir mache und
über
das was ich dir angetan habe.
Alle sagen:
Du solltest gehen.
Viele Tage sind ins
Land gezogen.
Viele Tränen hast du vergossen,
und noch mehr
Tränen für noch mehr Herzschmerz.
Oft sind sie von
alleine getrocknet.
Bekanntlich heilt Zeit alle Wunden.
Bei dir nicht.
Auf
der Oberfläche deines Herzens befinden sich kleine Narben.
Kleine
Narben, die aber nur einen Bruchteil deiner Wunden
widerspiegeln.
Manchmal reißen sie auf.
Das schmerzt
sicherlich sehr.
Aber die großen Wunden, die sitzen tief und fest
verankert im Inneren.
Und wenn du irgendjemand erzählst,
wie es deinem kleinen pochenden, dich am Leben erhaltenden Organ
geht, sagen alle:
Du solltest schon lange gegangen sein.
Aber
du bleibst an meiner Seite.
Warum versteht keiner.
Immer
wieder sage ich, dass du bei mir bleiben sollst.
All den
Außenstehenden, denen ich erzähle,
dass du bleibst, schütteln
mit dem Kopf.
Sie schütteln mit dem Kopf, über das was ich mit
dir mache
und über das was ich dir angetan habe.
Alle
sagen:
Lass sie gehen!
Ich erzähle es niemanden.
Keiner weiß,
auch auf der
Oberfläche meines Herzens befinden sich kleine Narben.
Kleine
Narben, die nur einen Bruchteil meiner Wunden widerspiegeln.
Manchmal
reißen sie auf.
Das schmerzt sehr.
Jedoch meine großen Wunden
sitzen tief
und fest verankert im Inneren meines Herzens.
Und
immer noch sagen wir:
Dein Herz ist meins gewesen.
Und mein
Herz ist deins gewesen.
Mit Geschenken können wir einfach
nicht umgehen.





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