Erbsentee 01.03.2013, 10:45 Uhr 1 4

Gefangen zwischen Türen

Ein kalter grauer Raum, zwei Türen. Was micht hält: Die Hoffnung ….

Ein Raum, zwei Türen
Die eine führt zur Sonne, zum Glück
Das sagt mir zumindest der Blick durchs Schlüsselloch
Die andere hat kein Schlüsselloch
Ich weiß nur sie führt hinaus
Hinaus aus diesem kalten einsamen grauen Raum
Vielleicht führt sie in die Dunkelheit und Furcht
So sitze ich nun vor deiner Tür
Ich kann dich durchs Schlüsselloch sehen
Du hast die Hand auf der Klinke
Doch du öffnest nicht
Ich sitze davor und warte
Versuche verzweifelt jeden einzelnen Sonnenstrahl der hindurch dringt aufzufangen
Mich daran aufzuwärmen
Hoffend, dass du mich irgendwann aus dieser Kälte hier befreist
Ich warte, friere, hoffe ...
Doch, du lässt die Klinke los
Gehst und schaltest das Licht aus
Der letzte Strahl aus dem Schlüsselloch verschwindet
Lässt mich frierend zurück
Ich drehe mich um
Öffne die letzte, längst vergessene, andere Tür
Erwartungslos und leer
Doch was ich sehe überrascht
Keine Dunkelheit
Kein Licht
Eine Welt wie ein unbenutztes Malbuch
Ein Gefühl der Freiheit übermannt mich
Eine Freiheit, die es mir ermöglicht diese Welt zu gestalten
Die drauf wartet gefüllt zu werden
Mit allen Hoffnungen, Freuden, Liebe
Von Dingen von denen ich mich selbst isoliert habe
Wartend vor deiner Tür
Festhaltend an einem kleinen Strahl
Der nun zur Sonne werden kann.


Tags: Loslassen, Optimismus
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Kommentare

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    nur die Tags werden zu Mühlsteinen

    03.03.2013, 22:56 von SteveStitches
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