Sternflockengucker 30.12.2011, 00:55 Uhr 0 0

Gedichtsammlung

Das sind kleine Gedichte, die ich im Laufe meiner beschaulichen Dichterzeit geschrieben habe.

-Ohne Titel


Sie sitzen zusammen am Feuer,
er küsst ihr zärtlich die Hand.
sie liebt ihn ungeheuer
und er malt ein Herz in den Sand.

Hast du dein Herz verloren,
so nimm einfach meins dafür.
Du bist für's Glück geboren
und ich gehör zu dir.

Dem Herzen kannst du nichts befehlen,
es brennt wie Feuer in der Brust.
Muss ich dem Anderen verhehlen,
dass Glück bedeute Liebeslust.

-Der Regen

Es fühlt sich an wie Regen,
der ihr klebt im Gesicht.
Doch es ist nicht allein
der Regen, den es rinnt
ihr runter das Gesicht.

Nein,
es sind ihre eignen Tränen,
die sie weinend hinterlässt.

- Niemand ist ganz allein

Seine Welt ist so anders,
aber ist das nicht egal?
Wen kümmert schon
ein Niemand, der
in der Ecke sitzt
und weint?

Ist dieser Niemand
nicht einfach
unsichtbar?

Und weil sich
keiner kümmert,
so zeigt sich
es ist nicht verwundernd-
Niemand ist wunderbar.

-Der Frühling 

Der Frühling kommt wieder!
Müde hebt er seine Lider.
Die Blumen sich strecken,
die Tiere sich recken.
Es grünt und grünt
und ein gelber Vogel tönt.
Leben erwacht,
ebenso die Sonne wieder lacht.

Gefühle werden wiederentdeckt
alte Wunden geleckt.
Jeder Mann findet eine Frau
gehören zusammen wie Gras und Tau.
Gefunden werden neue Lieben,
kitschige Gedchte darüber geschrieben.

- Sinnflut

Ich höre Klänge,
als wenn sie ein wunderschöner Vogel sänge.
Ich fühle den Wind,
doch er ist noch scheu wie ein kleines Kind.
Ich sehe, dass neues Leben lebt,
wie es sich bewegt und aus der Erde hebt.
Ich rieche etwas,
es ist frisches Gras, noch ganz nass.
Meine Sinne sagen mir:
Der Frühling ist hier.





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