scarlet. 18.04.2018, 21:44 Uhr 1 4

Für dich, für uns, für mich.

Prolog: Das hier ist ein Abschiedsbrief. Für dich, für uns, für mich.

 Für all das was wir hätten sein können, was wir nie waren und was wir nie sein werden. 

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Ich hab dich geliebt. Dich hoch gehalten wie ein Übermensch, ich habe mich herabgesetzt. Für dich hätte ich alles gemacht, damals. Wie viel Zeit ich in den letzten Jahren damit verbracht habe an dich zu denken. Wie viel Zeit. 

Dein Universum ist nicht mehr meins. Meine Stadt ist nicht deins. Trotzdem haben wir noch immer viele Verbindungen. Und das ist okay. Es gibt Lieder bei denen ich immer an dich denken werde, es gibt Momente in denen sich Erinnerungen in meinen Kopf schleichen. Es gibt Fotos offline und online, auf denen alles nach dir schreit. 

Ich musste lernen, dass los lassen manchmal Konfrontation heißt. Konfrontation mit all dem wovor man Angst hat. Wovor ich jahrelang Mauern aufgebaut habe. Ich habe akzeptiert, dass du immer ein Teil von mir sein wirst. Doch du brauchst mich nicht mehr, ich brauche dich nicht mehr und das ist gut so. 

Tschüss, ich hab dich so geliebt. 

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