DianaPearl 30.03.2010, 00:54 Uhr 0 1

Fragwürdiges Aufeinandertreffen

Die Zeit mit ihm war schnell, neu und kurz. Sie rauschte an mir vorbei und bevor ich begreifen konnte, wohin sie mich trägt, war sie vorbei.

Das zwischen ihm und mir war keine Liebe, aber nur Freundschaft war es auch nicht. Weder von seiner Seite aus, noch von meiner. Es was simpel und unkompliziert.

Es war einfach nur so, dass wir uns verstanden. Über Dinge reden konnten die uns bewegten. Und wir konnten lachen. Wir lachten viel in einer Zeit in der es nicht viel gab, dass uns belustigte.
Ich tat ihm gut. Das hat er mir gesagt. Irgendwie tat er mir auch gut. Er brauchte mich und ich brauchte ihn.

Er war es der Interesse zeigte. Er sprach mich an. Er wollte mich sehen. Er sagte, dass er in meiner Nähe sein will.
Und er war es, der ging.

Als ich ihn traf, war ich ein verlorenes Mädchen. Ich wusste nicht welchen Weg es galt einzuschlagen, denn ich wusste nur eins, derjenige, der mir den Kopf verdreht hat, den konnte ich nicht haben. Er kam und schien zu wollen. Mein erstes Interesse an ihm galt in erster Linie einem anderen, den ich vergessen wollte, es aber nicht konnte. Nicht allein.
Ich steckte nun in ihn meine Hoffnung.
Ich hatte Recht. In ihm fand ich Trost und Halt und er in mir.

Zwei Menschen die einander brauchten unsere Probleme verbanden uns. Wir kamen uns näher, nie zu nah. Trotzdem sehr nah.
Im Laufe der Zeit änderte sich meine Sichtweise und er war nicht mehr nur ´ein Freund`. Vielleicht bemerkte ich das zu spät und er konnte oder wollte nicht mehr warten.

Er wusste nie den wahren Grund, weshalb ich mich auf ihn einließ. Er ging trotzdem fort.
Ich stelle mir die Frage ob ich wirklich die Person war, die ihm so wichtig war, oder ob es nicht doch der Fall war, dass er einfach jemanden brauchte. Denn wenn dies nicht der Fall wäre, würde er sich doch melden, oder?
Ich weiß, dass es ihm gut geht und ich wünsche ihm das auch. Wirklich, trotz allem wünsche ich es ihm. Aber ob es mir gut geht oder er mir fehlt, das weiß er nicht. Er fragt auch nicht.
Ich will, dass er glücklich ist, denn ich denke, dass er es verdient hat, aber ich verstehe nicht, wie es dazu kommen konnte, dass er vergaß, dass er mittlerweile auch Teil meines Glückes war.

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