sarahpt_ 30.11.-0001, 00:00 Uhr 11 20

Es tut mir leid, Peter Pan

Du sagst, dass Hass niemals wärmt, das kann nur die Liebe. Ich zerfalle innerlich und antworte darauf nur schwach mit „Deine Mutter“.

An der Haltestelle stehen und es tut weh, dich schon wieder so wieder zu sehen…

Du siehst genauso aus wie vor einer Woche, als du oben an der Treppe auf mich wartest, und doch ist irgendetwas anders.
Wieder schließt du mich ein bisschen länger als nötig in deine Arme, aber mir ist kalt. Ich fühle mich kalt, verletzt mit diesem gezwungenen Lächeln auf den Lippen, das den Schmerz verstecken soll.
Wir gehen mehr neben- als miteinander den gleichen Weg entlang und haben uns kaum was zu sagen. Vielleicht schon eine Prophezeiung unserer Zukunft.

Und es tut weh, dass wir gleich wieder gehen…

Dein wippender Gang hat mich schon immer irritiert, doch er passt zu deinem immer breiten Grinsen und deine Hände halten sich wieder lässig an den Riemen deines Rucksacks fest.
In meinem Kopf suche ich verzweifelt nach etwas, das ich sagen könnte, ohne dass ich zu verletzt und verliebt klinge und ohne dass meine Stimme dabei abbricht. Das kann ich mir eigentlich sparen, weil später eh genau das passieren wird.
Auf alles, was du sagst, reagier ich deswegen sarkastisch, bloß nicht meine Coolness verlieren, du sollst ja nicht hinter die Mauer blicken können, auch wenn du diese schon längst eingerissen hast.
Wir versuchen es dann also mit schlechtem Smalltalk und eingestreutem Tiefsinn, du schnappst einen Ohrwurm von einem Straßenmusiker auf und stupst mich immer mal wieder mit deinem Ellenbogen an, damit ich dich ansehe, wenn du mit diesem bescheuerten Grinsen fröhlich die Melodie trällerst.
Ich war noch nie ein Mensch, der auf Ampeln achtet oder beim Straße überqueren nach links und rechts schaut und meistens hieltest du mich zurück, damit ich nicht vor irgendein Auto laufe mit den Worten „Nicht heute, nicht mit mir.“ und ich hab es zugelassen, aber heute gehe ich eigenwillig mit verschränkten Armen über jede Straße und dir bleibt nichts anderes übrig, als mir hektisch zu folgen.
Wir kommen an, setzen uns in ein Café mit bezaubernden Katzen, ich dir gegenüber im Schneidersitz, wir behalten beide unsere Mützen auf. Eine heiße Zitrone für dich, ein Chai Latte für mich – wie hipster. Für Außenstehende sieht es vielleicht aus wie ein erstes Date, zwei Menschen, die sich an Tassen festhalten und noch Angst haben, etwas zu verschütten und ich erinnere mich: so ähnlich hatten wir unser erstes ja auch verbracht, haben am gleichen Ort angefangen und uns am gleichen Ort verabschiedet wie heute, einmal fremd, einmal vertraut.

Und es tut weh, dass man sich nur sieht, weil bei mir so viel Zeug von dir rumliegt…

Wir lassen uns ein bisschen berieseln von der ewig gleichen Playlist, die im Hintergrund läuft, von nicht gesagten Worten und von flauschigen Katzen, bis du irgendwann sagst:
„Ich weiß gar nicht, was eigentlich unser Problem ist.“
Und ich seh dich nur an, weil ich sprachlos bin von deinem Tunnelblick.

Das ich nicht mehr ertrage…

Klar, für dich ist alles super, du hast eine Freundin. Und ein Mädchen, das dich liebt.

Ich öffne den Mund, um dir zu antworten, aber spüre schon in der Stille, wie meine Stimme zittert und alles, was ich rausbringe, ist:
"Ich kann das aber nicht.“
Das verstehst du gar nicht, denn jedes Mal, wenn du an meiner Stelle warst, wenn du jemanden mochtest, der dich nicht auf die gleiche Weise geschätzt hat, hast du’s einfach mit Freundschaft probiert, einfach weitergemacht. Aber hast du vielleicht mal daran gedacht, dass das hier etwas anderes ist? Dass das nicht nur eine Schwärmerei ist, die man mit 14/15 vielleicht für einen aus dem Freundeskreis empfindet?

Nein, du findest es ja auch ein bisschen lustig, schließlich ist es für dich das erste Mal, dass du auf der anderen Seite dieser Situation bist und ich stimme dir nur trocken zu, wie überaus witzig das doch ist.

Ich halt dich nicht fest…

Und dann sagst du:
„Es ist ja nicht so, dass ich gar nichts empfinde.“
Aber erstens empfindest du nicht das gleiche und zweitens hast du mir nie gesagt, was genau du eigentlich für mich fühlst. Und ich traue mich nie zu fragen. Oder dir alles zu sagen und ich weiß auch nie, wann es okay ist, dich zu berühren und ob ich das überhaupt darf.

Ich halte Blickkontakt mit dem Boden und spüre deine Augen auf mir. Dann hebe ich den Kopf und flehe dich an:
„Bitte. Sieh mich nicht an.“
Und du senkst den Blick.

Wir kommen nicht unbedingt weiter mit unserem Problem, also beschließen wir zu gehen. Du zahlst, wie auch das letzte Mal und ich hasse dich dafür. Dann wartest du draußen, während ich noch zur Toilette geh. Ich seh mich im Spiegel an, drehe den Wasserhahn auf und lass ein paar Tränen raus. Ich zähl die Sekunden, damit ich auch ja nicht zu lang wegbleibe und du nichts merkst.

Als wir dann weiter durch die Innenstadt laufen, sprichst du nur von
„Einfach weiter versuchen. Wir schaffen das schon.“
Und ich lauf neben dir her, seh dich ab und zu an und während du irgendetwas von Optimismus erzählst, denke ich nur, wie viel ich für dich fühle und wie wenig Sinn das doch alles macht.

Und lass dich nicht los…

Wir nehmen eine U-Bahn und du ziehst deine Handschuhe an, ich hatte fast schon vergessen, wie penibel du da bist, du hältst dich ja im Winter niemals in öffentlichen Verkehrsmitteln fest.
Draußen ist es kalt, also schlage ich vor, in ein weiteres Café zu gehen und ein paar zweideutige Bemerkungen später teilen wir uns eine Pizza.
Pizzapizzapizza. Unsere Lieblingsmetapher für Sex. Aber erst, seitdem wir fasten.
Während wir so essen, oder besser gesagt du, ich bekomme kaum etwas herunter, grinsen wir über die blöde Pizzapizza und unterhalten uns über Gott und die Welt, über Selbstmord und Leben, über das Buch, das ich gerade lese, über Schule, doch alles klingt irgendwie gezwungen und irgendwann versiegt der Wortfluss wieder, ich sehe wieder mal zu Boden und du bittest mich, doch den Kopf zu heben.

Du gibst mir den Rest, die Tasche ist groß…

Irgendwann holst du dein Handy heraus, tippst ein bisschen darauf rum und legst es mir schließlich hin. Darauf zu sehen sind diese Lyrics, die seit Tagen in meinem Kopf auf repeat laufen. Ich muss sie mir nicht durchlesen, ich kann sie eh schon auswendig und du sagst:

„Es tut mir leid, Pocahontas.

Ich hoffe, du weißt das.

Ich wünschte, ich könnte das irgendwie mit Tinkerbell ersetzen, so dass, es gut klingt..."

Aber manchmal lassen sich die Dinge nicht zum Guten ändern.

Ich bleibe still.

Tinkerbell. Deine kleine Elfe, die dir all deine Wünsche erfüllt und von deiner Aufmerksamkeit lebt, die du lieber Wendy schenkst. Deine kleine Elfe, die dir den Arsch rettet und am Ende dann stirbt. Und du vergisst sie einfach.

Wir verlassen auch das zweite Café, diesmal geteilte Rechnung. Schweigend gehen wir zurück zur Haltestelle, steigen in eine U-Bahn und sitzen nebeneinander, bis du meinst:
„Wir brauchen eine Lösung. Ich bin immer noch für weiter versuchen.“
Ich seufze und starre die Werbung an der Decke an. Die zwei Frauen uns gegenüber beobachten, wie ich mir wieder das Herz an dir breche.
"Ich kann so nicht weiter machen, verstehst du das nicht?“,
Sage ich verzweifelt und höre meine Stimme fast brechen. Nein, du verstehst es nicht, du weißt ja nicht mal, was du in mir kaputt machst und ich weiß nicht mal, wie das überhaupt geht.

Und eigentlich sind wir viel zu lang zusammen, um jetzt damit aufzuhören…

Still fahren wir weiter und in mir drin sehnt sich alles nur nach dir und ich ringe mit mir selbst, denn ich will einfach nur meinen Kopf an deine Schulter anlehnen und alles andere vergessen. Zwei Haltestellen vergehen, bis ich den Mut zusammen bring und mich sanft gegen deine Seite fallen lasse und dann höre, wie du leise lachst. Ich sage nichts und du beginnst, mit deinen Fingern auf meinem Knie herumzuspielen. Für ein paar Stationen ist uns dieser kleine Frieden gewährt, für ein paar Stationen muss ich nicht nachdenken, sondern erfreue mich einfach daran, dass ich dir nah sein darf, bis du mich aus meiner Illusion reißt und wir aussteigen müssen.

Aber das ist 'n verdammt beschissener Grund…

Aus dem Augenwinkel sehe ich nochmal die Werbung für Piloten. Ich mache dich darauf aufmerksam und sage:
„Das wär doch was für dich, dann kannst du auch alleine fliegen.
- „Du weißt, dass ich deinen Feenstaub dafür brauch, Tinkerbell.“,
Antwortest du, aber eigentlich stimmt das nicht. Peter Pan kann sehr gut ohne Tinkerbell fliegen. Er braucht dafür nur eine schöne Erinnerung und kein Glitzerpulver.

Aber mir ist nicht egal, wie gut du mich kennst…

Mir ist nicht egal, wie du mich nennst…

Und mir ist nicht egal, wo du grade pennst…

Wir steigen aus und du sagst, dass du nicht mehr so viel Zeit hast und wenn ich möchte, dann würdest du jetzt auch fahren. Aber das will ich nicht. Nicht im Geringsten will ich, dass du gehst und doch wirst du es am Ende. Um das hinauszuzögern, ziehen wir noch durch irgendwelche Läden, du schaust dich nach Schallplatten um und ich mich nach einer Lösung. Ich gehe in meinem Kopf Millionen von Wegen durch, doch sie enden alle gleich. Und wir beide wissen es, aber ich traue mich nicht, es wieder zu sagen.
„Lächel doch mal! Wenigstens für mich.“,
Meinst du irgendwann und ich antworte trocken:
„Ich will aber nicht für dich lächeln.“
„Autsch… Das tat weh.“
Ja. Mag schon sein. Aber ich will nicht lächeln. Weder für dich, noch für sonst irgendwen. Eigentlich will ich lieber schreien oder so, weil in mir drin alles so weh tut.
Denke ich und sag es nicht, denn was soll man darauf auch antworten.

Wir setzen uns auf eine Bank, ich ziehe meine Knie zur Brust, weil ich friere, denn ich hasse den Winter und nicht mal mein Hass auf die Welt hält mich warm. Du sagst, dass Hass niemals wärmt, das kann nur die Liebe. Ich zerfalle innerlich und antworte darauf nur schwach mit „Deine Mutter“.
„Meine Mutter ist voller Liebe. Und ich auch. Ich wünschte, du wärst es auch.“

Schweigen.
Deine Finger auf meinem Knie.
Die Seitengasse, wo wir uns das erste Mal küssten, ganz in der Nähe.
Wir wissen es beide.
Und stehen auf.

Du nimmst mich mit die Treppe zur S-Bahn runter. Ohne Antworten stehen wir vor dem Stempelautomaten und sehen uns an. Tränen laufen mein Gesicht herunter und ich versuche, sie mit meinem Ärmel wegzuwischen, scheitere dabei kläglich und wünsche mir heimlich, dass du das übernehmen würdest.

„Dann war’s das jetzt wohl.“,
Bringe ich mit krächzender Stimme hervor und hoffe, dass das Fragezeichen nicht allzu laut ist.
„Das muss nicht sein, weißt du.“
Doch muss es. Weiß ich. Du machst mich so kaputt, anders geht es nicht.

Du ziehst mich an eine Wand, damit wir nicht mehr zwischen all den eilenden Menschen stehen. Du bist so groß und ich so unendlich klein, ich will eigentlich nur dein sein, ich will eigentlich nur, dass du mich in deine Arme schließt jetzt und mich nie wieder loslässt. Ich weiß, dass du mich ansiehst, während ich die Wand hinter dir anstarre und hasse uns beide für das hier. Dich, dass du mich so siehst und mich, weil ich so bescheuert heule.
Und dann sehe ich dir endlich in die Augen, versuch mich zusammenzureißen, damit ich nicht in dir ertrinke und du drehst einfach deinen Kopf weg. In mir drinnen crasht alles gegen alles.
„Ich kann deinem Blick nicht standhalten…“,
Sagst du leise und ich frage naiv und zögerlich:
- "Wieso?"
„Weil es weh tut.“

Stille.

Ich kann dich also doch verletzen. Ich geh dir also doch nahe.

Ein kleiner Triumph für mich, der unglaublich bitter schmeckt und ich bin neidisch, weil du es schaffst, solche Dinge zu sagen, während ich nur irgendwelche Sätze vor mich hin stammele und wieder irgendetwas von wegen „Ich brauch Zeit und Abstand“ fasele.
Und du bittest mich, doch irgendwann zurückzukommen. Aber ich weiß nicht, ob ich das kann. Ich verzweifle, bin so unglaublich frustriert und meine Worte überschlagen sich.
"Fuck, du hast mich so zerstört, du hast so viel Scheiße mit mir gebaut und sieh mich an, ich steh trotzdem hier. Ich glaube, dass nicht mal Zeit etwas an meinen Gefühlen ändern kann!“
- „Ja, aber an meinen vielleicht!“,
Erwiderst du und da ist es schon wieder. Dieses „Vielleicht“. Und es bringt mich um. Mehr bin ich nicht für dich. Ein „Vielleicht irgendwann mal wieder, wäre ja ganz schön“.
Und du bist für mich ein „JA, JEDERZEIT FÜR IMMER, VERDAMMT, ICH LIEBE DICH!“ und du siehst es in meinem Blick. Ich weiß nicht, was ich sagen soll, denn ich stehe hier immer noch weinend, während irgendwelche fremden Menschen an uns vorbeigehen und sich ihren Teil dazu denken. Es ist eine unangenehme Situation, für jeden.

Um überhaupt irgendetwas zu sagen, meine ich trotzig:
"Man, das nervt total…“
Und meine damit die Tränen und du stimmst mir zu und meinst damit das alles hier.

Dann schweigen wir uns wieder an, bis dich wieder ein poetischer Schlaf trifft, du mich ansiehst und sagst:
„Jetzt hast du mir auch mein Lächeln genommen. Vielleicht kannst du es ja behalten.“

Scheiße, hab ich dir schon mal gesagt, wie sehr ich dich und jedes einzelne Wort, das aus deinem Mund kommt, liebe, auch wenn es noch so sehr schmerzt?

Du schaust auf die Uhr, machst mich darauf aufmerksam, dass meine S-Bahn in zwei Minuten kommt und ich mach dich darauf aufmerksam, dass mich das nicht im Geringsten interessiert und wundere mich, dass du das immer noch nicht verstanden hast. Ich würde für dich jeden Zug der Welt verpassen.

Und dann lache ich. Weil in meinem Kopf auf einmal diese blöde Idee ist, diese kindische Vorstellung. Und sie ist so verdammt peinlich.
Ein letzter Kuss.
Der Abschied.
Ich traue mich gar nicht, dir das zu sagen, aber mir bleibt nichts anderes übrig und du grinst und sagst:
„Wann anders vielleicht.“
Und äußerlich lache ich noch bisschen weiter, sage, dass ich das verstehe, aber innerlich zerreiße ich.
Wir fahren die Rolltreppe runter, du stehst eine Stufe unter mir, damit wir auf Augenhöhe sind und du beteuerst, dass ich ihn ja so verdient hätte, den Abschiedskuss, aber du hast dir geschworen, sie nicht zu betrügen. Es ist nur ein Kuss, aber es ist so viel mehr und
„Es ist schon okay“,
Lüge ich wieder mit dem aufgesetzten Lächeln und schau dabei an dir vorbei zu dem Paar, das auf der anderen Seite nebeneinander auf der Treppe sitzt und glücklicher aussieht.
„Nein, ist es nicht. Hör auf, das zu sagen.“, antwortest du.

Und ich höre auf.

„Ich halt dich nicht fest und lass dich nicht los.“

Flüsterst du, während hinter dir Züge durchfahren. Ich sehe dich nur an, weil mir wie immer die Worte fehlen.
Die Zeit vergeht. Unsere Zeit vergeht.
Meine Tränen laufen, wie die Menschen, die sich an uns vorbeidrängen. Eine gute Ausrede, um näher an dich heranzurücken.

„Du weißt gar nicht, wie schnell mein Herz gerade schlägt.“
Nein. Weiß ich nicht. Meins ist nämlich stehengeblieben. Und ich weiß nicht, ob ich deins berühren darf, also starre ich einfach nur deine Brust an, dort wo es so schnell schlägt, denn für mich ist es auf Augenhöhe.
Und ich halte es nicht mehr aus. Ich öffne deine Jacke, wie von alleine legen sich meine Arme um dich und du umschließt mich schützend, deine Hände streicheln meinen Rücken und während ich versuche, deinen Schal nicht zu durchnässen, wünsche ich mir, dass ich dich nie loslassen müsste, doch dann kommt deine S-Bahn und mit ihr unser Ende. Ich löse mich von dir, meine Hand fällt herunter, streift die deine und du hältst sie kurz fest, unsere Finger kreuzen sich kurz, doch dann ist der Moment vorbei.

Wir haben keine letzten Worte, du steigst ein und ich gehe auf die andere Seite. Mein Zug kommt in zwei Minuten. Ich drehe mich noch ein paar Mal um. Du stehst in der S-Bahn und siehst mich an. Ich zwinge mich zu einem Lächeln, um dir noch mal zu sagen, dass es schon okay ist, doch dein Gesicht rührt sich nicht und ich glaube in deinen Augen Schmerz zu sehen, doch du bist viel zu weit weg, um das so zu sagen.

Dein Zug fährt, aus meinem Leben heraus.

Ich sitze auf der Bank, zieh die Knie ran und versuche, mich zusammenzureißen.
Meine Hände suchen nach meinen Kopfhörern, entwirren sie, stecken sie rein.
Meine S-Bahn kommt, ich steige ein. Ein Vierer nur für mich, er füllt und leert sich von Station zu Station, genau wie meine Augen.
Ich mach die Musik an und lasse mich treiben.

Ist dir eigentlich schon mal aufgefallen, wie unser Lied endet?

Ich halt dich nicht fest...


Tags: Peter Pan, Tinkerbell, Pocahontas, AnnenMayKantereit, Loslassen
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11 Antworten

Kommentare

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  • 1

    wahnsinn. hab so mitgefühlt.

    28.03.2016, 00:13 von caramel.rosie
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  • 1

    Schon sehr schön geschrieben.

    09.03.2016, 13:48 von EliasRafael
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  • 1

    Puh der Text spricht mir aus der Seele... leider musste ich den Schlusstrich ziehen es hätte mich sonst zerissen!Er hätte es niemals geschafft!

    09.03.2016, 10:59 von AnnoUrbis
    • 0

      Bin stolz, dass du es geschafft hast!

      09.03.2016, 14:02 von sarahpt_
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      Schon okay haha
      Der Song ist einfach klasse, auch ohne tiefere Bedeutung und persönliche Interpretation

      09.03.2016, 14:03 von sarahpt_
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • 1

    <3

    08.03.2016, 22:58 von H3L3N
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  • 1

    Wow,  du sprichst mir gerade aus der Seele! Sollte das nicht doch nur Fiktion sein: Zieh den Schlussstrich,  wirklich. Er wird es nicht tun,  er hat es viel zu leicht.

    08.03.2016, 21:38 von cloudless_sky
    • 0

      Hab ihn gezogen, sonst wäre ich nur weiter kaputt gegangen. Hoffe, dir geht es auch gut :)

      08.03.2016, 21:40 von sarahpt_
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  • 1

    Danke! Das ist wunderschön geschrieben und so wahr. :(

    07.03.2016, 00:53 von EinfachNurM
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