iamjustadreamer 30.11.-0001, 00:00 Uhr 4 2

Entfernung

Entfernung ist ein Astloch

Die Entfernung die uns normalerweise trennt, ist eigentlich überwindbar. Doch jetzt bist du unauffindbar. Ich spüre du bist über den Ozean hinweg ! Ein Loch in meinem Herzen, durch welches du läufst mit brennenden Kerzen. Um mir zu zeigen, dass meins Sorgen doch eigentlich nur Wolken sind, auf welchen du reitest ganz geschwind. Fort mit meinem Verstand zu deinem Körper. Damit ich dir nahe sein kann. Dieses schwarze Loch in mir ist eine Raumbrücke zu dir. Seelenverwandte. Getrenntes Leben und doch Bekannte. Du bist etwas besonderes das wusste ich schon immer, denn du schwebst durch mein Zimmer auf weißen Wolken. Warst immer da, selbst wenn ich schlief um über mich zu wachen. Du bringst mich zum Lachen, wenn mir nicht nach Lachen ist. Ich will, dass du mich niemals vergisst. Unter den Linden fühlst du dich wohl, wartest bis ich dich zu mir hol'. Unser Denken ist gleich, denn wir sind Reich wie der Scheich. Doch nicht an Öl sondern an Liebe. Das Leben verteilt Hiebe und wir Leben weit entfernt von einander. Getrennt. Ich bin es der die Einsamkeit kennt. Mein steter Begleiter auf unsinnigen Reisen ins Nichts. Du bist mein Paradis am Ende des Lichts. Deshalb ist egal wie weit weg du bist, denn du kennst mich und weißt, dass du mich nie vergisst. Doch das Warten treibt uns in den Wahnsinn. Jahre vergingen, wir werden alt. Kalt. In meinem Herzen breitet sich kälte aus. Es ist vereist und ich warte auch dich, denn du bist mein Roald Amundsen. Das weiß ich. Du wirst mich entdecken und erforschen. Wir gehören zusammen. Wie die Sonne und das Leben, das Nehmen und das Geben. Ich glaube nicht an das Schicksal, sondern an dich, an uns, an die Kraft des Individuums sein eigenes Leben zu verändern. Die Entfernung ist zwar ein mächtiger Feind. Doch gemeinsam sind wir stärker. Das rot des Himmels ist unser Zeichen, um uns die Liebe zu reichen. Wenn die Sonne aufgeht bin ich es der hinaus geht und deinen Namen in das Getöse Welt ruft. Niemand hört diesen Schrei, denn er wird unterdrückt von Autos Flugzeugen und anderen Monstern. Doch du, du kannst ihn deutlich hören, nimmst die Beine in die Hand und rennst los. Auf halben Wegen werden wir uns treffen. Zwei verlorene Seelen zu Einem geschmiedet. Die Liebe in uns Siedet und wir lösen uns auf in weißen Rauch. Zwei Wolken am Himmel durch die Lüfte fliegend, dem Sonnenaufgang, der Ewigkeit entgegen du und ich zusammen lebend. Ein Traum wird wahr, doch wach ich auf. Schau um mich. Von Leere ergriffen, begreife ich, dass ich alleine bin. In meinem Zimmer und du bist noch immer fort. Die Sehnsucht schmerzt wie immer, hier in meinem Zimmer. Du fehlt. Komm zurück. Wir beide für immer.
Der Zeiger am Big Ben bleibt stehen. Denk an mich. Ich lass dich nie wieder gehen...

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