StephanieRockstar 18.05.2007, 12:23 Uhr 1 1

Ein Gedicht, wie ich es schrieb

Ob ich von dir schriebe, hallte es mit verhöhnend doch ehrlich neugierigen Stimmen tief in meine Eingeweide.

Nein, so eindringlich mit klagender Ehrfurcht, war meine mir zu Kopfe steigende Antwort, nach der auch meine Verse innerlich verkümmert schrien.

Nein.

Wovon sollte ich schon schreiben?
Es wären leere getränkt in Wut und ausdauernde Enttäuschung schwarze Federstriche, die ich aus meiner Hand hätte schneiden müssen.

Mein Verstand will nicht von ihm schreiben, ruft er doch so laut, alle Tage wieder mein Scheitern in die weite Welt hinaus.

Erstmals bin ich mir meiner Herkunft schlagartig klar geworden und diese Erkenntnis meiner Wurzeln beschert mir in Zeiten der drucklosen Liebe viele kleine Abzweigungen die abwechselnd stark schmerzen.

Dieses kleine Leben das ich in inner Verschwiegenheit führe war auch immer ein eingebrannter Schmerz und Kampf den ich auf den Versen meiner Füße trage.

Als Mensch bin ich ungewaschen, abgewandt von großen Träumen die auf anderman Stärke und Liebe beruhen aufgebrochen in meinen Weg, der mich fort von in den Himmel ragenden Gefühlen befreien wird.

Aber, nein, nicht heute.

Wahrlich sind es nicht die Menschen die mir Hoffnung reichen. Mehr sind diese über ihre eigenen Füße stolpernden Wesen allein Stoff für jenes ich lebe, die Buchstaben und Verse die mich in meinen Traum verschlingen und bis das NEİN verstummen wird, mein einzıger Freund in laut pochenden Stunden.

Und wenn ich dann merke, für heut ist es getan, schließe ich mein inneres Auge und gebe mich der Welt hin, die ich nun wieder bewohne und stumm und starr wird mein Leib und meine Liebe wieder für Stunden ruhen.

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Kommentare

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    genial.

    29.05.2007, 19:13 von DukeMurphy
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