ekieram 25.11.2014, 00:58 Uhr 1 2

Du warst immer da - und jetzt bist du weg.

An einem Punkt, wo ich mich Fehl am Platz gefühlt habe, hast du mir Sicherheit gegeben.

Ich kann mich noch genau an unser Gespräch erinnern. Ich weiß nicht wie oft ich dich angefleht habe mich nicht aus deinem Leben zu verbannen. Dir von meiner Angst vor deiner Mauer erzählt habe. Dich gefragt habe, ob du dich wenigstens ab und zu bei mir melden kannst, weil ich genau weiß - ich werde dich vermissen. Ich meine klar, wir haben uns getrennt. Und es ist auch nicht so, dass es unüberlegt oder falsch war. Ich wollte es und ich weiß, dass du es auch wolltest. Aber heißt das, dass ich nicht mehr wissen darf wie es dir geht, wo ich doch bisher die Auskunft jeden Tag von dir hatte? 

Monatelang habe ich dich Tag für Tag mehr in mein Leben gelassen. Habe dir meine Geheimnisse anvertraut, dir von meinen Sorgen erzählt und an deiner Schulter geweint wenn ich Gefahr lief an ihnen zu ertrinken. An einem Punkt, wo ich mich Fehl am Platz gefühlt habe, hast du mir Sicherheit gegeben. Du bist ein Teil meiner Familie geworden. Und auch du hast mich so weit in dein Leben gelassen wie noch keinen zuvor. 

Und jetzt herrscht schon seit Monaten Funkstille zwischen uns. Ich weiß nicht wie es dir geht, geschweige denn was du machst. Meine Angst ist Real geworden. Du warst nicht nur mein fester, sondern auch mein bester Freund. Du warst immer da - und jetzt bist du weg. 

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Kommentare

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    vielleicht hast du ihn schlimm genervt? vielleicht hat er dich nicht mehr ertragen? vielleicht ist ihm dieser text auch furchtbar peinlich? man weiß es nicht.

    25.11.2014, 09:06 von Redwing
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