ichmagpferdesindtoll 26.09.2017, 19:14 Uhr 7 3

du macht mich halt weniger einsam

Ich war noch so müde.

Ich war noch so müde. 

Wir hatten einen langen Abend.
Irgendwie konnte ich meine Augen noch aufmachen und sah im leichten Morgenlicht dein weiches Gesicht. Ich lehnte mich so schnell zu dir, dass du erschrakst. Ich ehrlich gesagt auch, schließlich schlief ich noch halbwegs. Dann hast du gelächelt. 
Dieses Lächeln... Jedes mal wenn du es aufsetzt, gehen uns die selben Gedanken durch den Kopf.
Ich weiß, dass du es auch weißt. 

Ich suche immer deinen Blick und dein Gesicht. So bald wie möglich. Ich vergesse es immer zu schnell. Jedes Mal schaue ich es so genau an und präge es mir ein. Und doch verzerrt das Bild und ich suche es wieder.

Ich will dich wieder sehen.
Ich will dich in meinen Armen halten, in deine strahlenden Augen schauen und dich fühlen.
Ich habe so Angst.
Ich habe Angst, wenn ich dich wieder sehe dich nicht mehr zu mögen.
Ich habe Angst, die Erinnerung wäre besser als das Jetzt.
Ich habe Angst und zwar so sehr dass ich in tränen ausbrechen will.

Es war so schön mit dir.
Ich liebe es wie du dich an mich klammerst und festhältst, als wärst du im freien Fall. Wenn du mich beißt, als würdest du ein Stück von mir mitnehmen wollen. Wenn du mich küsst, als wären meine Lippen deine.

Ich mag deine Nähe.

Ich weiß nur nicht, ob ich dich mag.

Ich wünschte ich hätte genug Hoffnung und Liebe.

Doch meine reicht nicht für zwei aus.

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7 Antworten

Kommentare

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    Hach... <3

    20.10.2017, 14:06 von TrustYourself
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    Deinen Text kann ich nachvollziehen wie noch keinen hier zuvor. Wenn ich mit ihr bin, ist alles irgendwie perfekt.
    Sie sucht Nähe, ich blocke ab. Blocke ab, aus Angst, es könnte sich wieder nicht weiter entwickeln, oder völlig normal
    für sie werden, ganz ohne Faktor Liebe - Gewohnheit.

    Sie hatte mich geliebt, wie keinen davor, oder danach, sagt sie. Ich hatte sie geliebt wie keine davor, oder danach.
    Ich liebe es immer noch, wie es war, sie zu lieben und sie? Nicht zu deuten. Wenn ich normal mit ihr schreibe, ohne Nähe,
    wirkt alles so, als ob ich sie nicht mag und sie mich nicht. Wir streiten, sind unterschiedlicher Meinung, verstehen die
    Ansichten des anderen nicht, verletzen uns gegenseitig, vielleicht absichtlich, vielleicht ungewollt und alles ist ziemlich kalt und wirkt ignorant.

    Oft kommen diese Momente, in denen eine Funke Hoffnung so deutlich überschwappt, dass ich mich fragen muss, ob es eine Zukunft
    geben kann. Ich frag mich, ob ich so blöd bin, zu übersehen, wie sehr sie auf den ersten Schritt von mir, zurück zu ihr wartet.
    Was ist aber, wenn der Funke bei ihr gar nicht da ist? Ich wieder einen Schritt mache, und es mich aufgrund von Zurückweisung wieder
    aus der Bahn wirft? Was ist, wenn ich das alles ganz falsch verstehe und gar kein wirkliches Gefühl ihrerseits dahinter steckt, sonder
    es nur eine Laune ist, oder ein bisschen Sehnsucht nach Liebe in harten Zeiten, nur für den Moment? Ein bisschen im Baden von schönen
    Erinnerungen eben. Ich würde den Schritt zu ihr machen, vermutlich mein Leben lang, aber es zu riskieren, und zu scheitern, würde mich meinen Kopf kosten -
    Mein Leben lang, ohne "vermutlich".

    Ich gehe davon aus, dass so etwas normal ist. Wenn man jemanden einmal so geliebt hat, bleibt da vermutlich immer irgend etwas und
    ich versuche mir den Gedanken aus dem Kopf zu schlagen, dass da noch einmal mehr werden kann und sie es will, denn immerhin hatte sie genug Chancen.
    Mir bleibt nur eine Hoffnung und die besteht hauptsächlich daraus, dass ich nicht der größte Vollidiot bin und ihre manchmal so klaren Signale
    wirklich keine Signale sind. Das es an mir liegt. An mir, dem dummen Spasten, der vermeintlich auf ewig an ihr hängen wird.

    30.09.2017, 08:12 von Kontrakreativ
    • 0

      Schicke ihr den Kommentar mit dem Text darüber... Also so würde ich es zumindest machen, vom Bauchgefühl her. So in der Ungewissheit zu leben ist schlimm und es macht den Anschein, als würdest du dich ewig quälen sonst. 

      Ich kenne das Gefühl, des sich nicht trauen und der Angst ggf. 'ne Freundschaft zu riskieren, doch ich denke, da findet ihr dann vielleicht auch 'ne Lösung. 
      Viel Glück. :)

      30.09.2017, 09:24 von Fin_Fang_Foom
    • 2

      »Leben heißt Handeln.«
      Albert Camus

      30.09.2017, 12:17 von sailor
    • 0

      Mein Handeln, bezogen auf sie, bedarf keiner Interaktion mit ihr und den Rest hat Maxim in "Meine Soldaten" klar gesagt.

      30.09.2017, 15:31 von Kontrakreativ
    • 0

      okay

      30.09.2017, 16:15 von Fin_Fang_Foom
    • 1

      okay

      30.09.2017, 16:30 von sailor
    • 0

      okay

      30.09.2017, 21:56 von Kontrakreativ
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