superficial_love 30.11.-0001, 00:00 Uhr 30 35

du&\ich

und ein Faden, an dem alles hängt.

Du und Ich. Wir waren zu wenig. Wir waren zu viel. Ich war zu viel. Du warst zu viel. Und dann warst du zu wenig und nur noch ich zu viel. Kleine Momente und besondere Worte haben den Faden zwischen uns gestrickt. Ein Faden, der immer fester wurde, intimer, so stark als könnte er nicht zerreißen. Mit dem Gefühl, er würde schon ewig existieren, wir uns schon ewig kennen. Dabei waren es gerade mal ein paar Wochen. Jedes kleine Teilchen unserer einst so wertvollen Unterhaltung hat uns beschleunigt. Ich wollte alles, am liebsten auf einmal. Die Geduld war mein Feind. Ich war neugierig, voller Hoffnung und Phantasie. Doch Du und Ich, das ging so nicht. Das sollte so nicht sein. Du hast es entschleunigt. Den Faden in die Hand genommen und daran gezogen. Du hast ihn angerissen und nun warte ich jeden Tag darauf, dass er zerreißt, weil du es nicht mehr willst. Jedes meiner an dich gerichteten Worte ist wie ein Gewicht, das an dem Faden hängt und an ihm zieht. Dabei warst und bist du das Besondere. Der perfekte Gegenpart. Die 1 in deinem binären System rationaler Gedanken. Und für mich die größte Nummer in einem Körper unendlicher Dimension. Es brauchte nicht lang, um zu merken, dass wir perfekt harmonieren und gemeinsam Richtung Zukunft konvergieren. Doch Du und Ich. Das ging so nicht. Warum, das weiß ich nicht. Es wird uns geben. Dich und Mich. Nur wann, das weiß ich nicht.

 

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30 Antworten

Kommentare

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  • 1

    Gefällt mir. Kurz und knapp aber richtig klasse !

    12.03.2015, 13:39 von gutscheinfinder
    • 0

      lieben dank :)

      15.03.2015, 19:19 von superficial_love
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  • 0

    Anstrengend zu lesen

    09.03.2015, 11:06 von ramazotti-orange
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  • 2

    Erinnert mich ein bisschen an "barfuß am Klavier" von AnnenMayKantereit. Sehr schön!

    05.03.2015, 10:13 von 505
    • 0

      danke! hat mir ein freund auch schon gesagt..ist tatsächlich ähnlich :) allerdings ist der text schon älter, da kannte ich das lied noch gar nicht.

      05.03.2015, 13:40 von superficial_love
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  • 0

    Mir kamen beim zweiten lesen die Beschreibungen vertraut vor. Das kennt man irgendwoher.

    Dann lebt man in diesem Raum, den man nicht verlassen will und verlässt man ihn dann doch irgendwann, weil es nunmal so kommt, herrscht plötzlich ein anderes Licht.
    Das ist dann doof. Und plötzlich sind dann die unterschiedlichsten Schattierungen des Scheiterns sichtbar.


    04.03.2015, 20:08 von marco_frohberger
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  • 1

    Schön! Kurz aber gut:)

    03.03.2015, 16:51 von Comina
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  • 4

    Ich mag den Text, weil er kurz ist, das ist wenig anstrengend und man kann einen Espresso mehr trinken. Was ich u.a. nicht so ganz begreifen will: wenn er die 1 in deinem Binärsystem und dein beziehungstechnischer Gegenpart ist, dann bist du also eine - Null? Nur metaphorisch logisch konsequent gesehen. Ja, ja, so Metapher sind tricky. Und diese ganze allegorische neoemotionale signs figurative sense Bemühtheit klingt doch sehr gemütsarm bis analytisch verliebt desinteressiert. Ich verstehs nich oder wills nich verstehen.

    So what.

    03.03.2015, 12:49 von zzebra
    • 0

      jetzt espress00.

      03.03.2015, 12:57 von ga
    • 1

      kumm man röwer

      03.03.2015, 12:59 von zzebra
    • 0

      Word.

      03.03.2015, 14:24 von SkaPunk
    • 0

      ZZebra in the house wie lange nicht.

      05.03.2015, 21:03 von der_mueller
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  • 0

    Zuerst dachte ich, ich wäre zu wenig aber dann ist mir aufgefallen das der Text zu wenig ist und ich nur zu viel.

    03.03.2015, 09:48 von -Maybellene-
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  • 0

    'Und für mich die größte Nummer in einem Körper unendlicher Dimension.'

    Du schickst ihn also noch nicht in den negativen Bereich, weil seine Nummer so größt ist?

    Es sei dir versichert, dass auf der Welt Neon auch noch andere mit größten Numnmern herumlaufen. Frag mal Tafkaw. Oder HerJemine.

    03.03.2015, 09:06 von quatzat
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  • 2

    Ich bin eine irrationale Zahl und finde den Text äh sehr mühevoll.

    03.03.2015, 01:05 von Boahmaschine
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  • 1

    Du beschreibst exakt meine Situation. Nur das mein Faden schon durchgerissen ist. Und ich noch da. Warum siehst du nicht das Offensichtliche, warum ist das alles passiert. Die Welt ist stehen geblieben, weil du es nicht mehr willst. Dabei haben wir uns doch gerade erst gefunden. Endlich. Nach all den Jahren, waren wir für einen Augenblick eins. Und dann nimmst du die Fäden in die Hand und machst das von jetzt auch nachher alles kaputt. Das warum zerreißt mich. Dein Text ist wunderbar, zeigt mir, dass ich nicht alleine bin mit meinen Gefühlen. Aber das warum bleibt und damit schlaflose Nächste, Traurigkeit und unendliche viele Tränen. Und doch ist da auch bei diese fiese kleine Hoffnung, dass du eines Tages aufwachen wirst und merkst, dass wir für einander bestimmt waren. Warum geht es jetzt nicht? Wie kann man anfangen weiterzumachen und aufhören zu hoffen? Zeit vergeht, aber die Welt, die Welt hat sich einfach aufgehört zu drehen. Und du denkst auch noch es geht mir gut, dabei bricht mir jede Minute neu das Herz, wenn ich mich wieder frage, warum...

    03.03.2015, 00:16 von tristezza
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