Die Flucht in das Licht.
I've got some issues that no one else could see, and all of these emotions are pouring out of me.
Es ist nicht lange her, da schwom ich in einem Meer aus Tränen. In meinem Inneren wohnte ich, ich hauste dort und versuchte das Grau zu verdrängen.
Das Grau jedoch breitete sich aus, es wurde dunkler und dunkler, bis es letztendlich nahezu zu einem schwarzen, teerigem Brei mutierte. In meinem Inneren lief ich umher mit einer lächerlichen kleinen Kerze, sie symbolisierte die Flamme der Hoffnung, doch sie war jämmerlich klein und konnte mir den Ausgang nicht zeigen.
So beschloss ich mit Macheten aus Mut mir den Weg aus mir zu erkämpfen, die Lianen voller Trauer und Hass einfach niederzumähen, sie für ein- und allemale aus mir zu verbannen. Nach ein Paar Monaten war ich kurz davor zu scheitern, zum ersten Male in meinem Leben ein Punkt an dem es endlos erschien, an dem es nicht mehr weiterging.
Da kamst du.
Du strahltest, du hast so hell gestrahlt das ich aus mir hinausfand. Zögerlich und langsam kroch ich aus mir heraus. Ich hatte es geschafft, endlich frei zog ich zu dir. Auf halbem Wege zu dir bemerkte ich diese pochende Frage, welche immer bedrohlicher über mir schwebte. Mahnend erhob sie Ihren kalten., dünnen, langen Finger und Sprach zu mir: "Willst du das alles ?"
Ich wollte nicht, nicht jetzt, nicht Morgen, nicht gar nicht.
Es konnte doch nicht gehen, du warst in einer festen Beziehung und ich war gerade noch aus der Schlinge der Bitternis ausgebrochen.
Ich wollte dich, jetzt, Morgen, immer.
Im strömenden Regen fuhr ich nach Hause, hörte trauernde Lieder auf Repeat, roch jedes mal wenn Prinz Pi sagte "Der Geruch von dir war meine Heimat" an deinem Schal. Beschleunigte jedes mal, wenn er sagte: "Bei Tempo 200 sind wir ganz allein, sind wir ganz sicher." Der strömende Regen verwandelte sich in einen Monsum, meine Gefühle wurden nach außen gekehrt. Wegen dir war ich frei, und jetzt sollte ich dich einfach so ziehen lassen ?
Nur ein armer Thor würde das tuen, ich spielte mit offenen Karten. Ich offerierte dir meine Bedenken, mein Sein, meine Toleranz und all diese anderen Dinge, welche ich so lange keinen Menschen spüren lies.
Du brauchtest Zeit, ich verstand das. Niemand kann eine Beziehung von jetzt auf gleich aufgeben, aber ist es das Wert ? Wann werde ich es wissen ? Wer wartet mit mir ? Wer trauert um deine etwaige Fehlentscheidung ?
Zu Hause angekommen knallte ich die Haustür zu, setzte mich auf meine Couch, zündete ein Paar Kerzen an und rauchte. Der graue Qualm zog durch die Tür hinaus, da glaubte ich an uns. An Freiheit, an alles, an alles was ich jemals wollte.
Am nächsten Wochenende holte ich dich ab, du stiegst in mein Auto. Prinz Pi sagte "Der Geruch von dir war meine Heimat", und ich roch an dir. Ich fuhr durch den strömenden Regen und rauchte mit dir, ich hielt deine Hand und schaute dir in die Augen. Dein strahlendes Lächeln, dein pochendes Herz, deine Polarsternhellen Augen, deine vibrierenden Lippen und deine wehenden Haare, sie sind mein Ziel.
Der Himmel zog an uns vorbei, der Horizont färbte sich rot und der Mond erschien als wir die Haustür schlossen. Wir warfen uns auf mein Bett, verschwanden in Bergen aus Daunendecken, Kissen und in Schwaden aus Rauch. Wir liebten uns, die Zeit flog an uns vorbei, während das Glück zu uns flog und uns erfüllte.
Du bist mein Frieden, ich liebe dich.




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