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"Du bist wirklich ein toller Mann," sagte ich.
"Du bist wirklich ein toller Mann," sagte ich. Leise, mit einem Lächeln, deinem Blick nicht weichend und im Windschatten mutig vorangegangener Stille.
Ein schüchtern weglächelndes Schnauben, ein kurzes Schweigen zwischen Verlegenheit, Ernsthaftig- und Aufrichtigkeit. Nicht dein Gebiet, gefühlsbetonte Geständnisse, verdammt nicht dein Gebiet. "Du bist auch eine tolle Frau!" Ein Blick zurück.
Ungewohnt, du, ernst und emotional. Ungewohnt und selten, daher kostbar. Kostbarer Pralinenmoment, daher unmöglich, gänsehautfrei standzuhalten, ohne Schlucken eines großen Kloßes, ohne Dankbarkeit über ein Geschenk, das zu tragen meine Welt anhält.
Wenn irgendwann das Licht ausgeht und unsere Namen langsam die Bildfläche herunter laufen müssten, es wäre genau in diesem Augenblick. Nicht das Happy-End unseres dritten Anlaufes, nicht das Drama des dritten Scheiterns.
Ich halte inne. Dann nehme ich einen tiefen Zug Sommerluft, einen Blick über die Felder und beginne zu lächeln. Ja. Und so ist es.
Dies auszuhalten ist nicht Melancholie. Es ist eine Liebeserklärung an das Leben, ein Einverständnis mit dem Erwachsenwerden, zwischen erfrieren und verbrennen endlich letzteres zu wählen.






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