Dein Foto, mein Herz, Schmerz.
Solange du mich in Erinnerung behältst, ist es mir egal, ob mich jeder andere vergisst.
Und wieder hat es mich völlig aus der Bahn geworfen.
Es ging so leicht. Ich sehe dieses Foto von dir, völlig unvorbereitet und ohne den so mühsam um mich herum erbauten Schutzwall aus Sarkasmus und Menschenhass.
Es trifft mich mitten ins Herz. Eiskalt laufen mir Schauer über den Rücken.
Und jeder Einzelne fühlt sich wie eine Berührung von dir an.
Ich weiß einfach nicht mehr was ich dagegen tun soll.
Ich habe doch alles versucht.
Versucht dich zu vergessen, hat ja auch geklappt, ein paar Monate jedenfalls.
Und selbst 740 Kilometer Wandern auf dem Jakobsweg haben mich nur noch sehnsüchtiger nach dir werden lassen.
Du bist in meinem Herzen,
unwiderruflich, einfach da. Ganz still und leise.
Mal fühlt es sich so an, als würdest du wie wild mit einem Vorschlaghammer gegen meine Herzkammern trommeln und mal fühle ich nur einen warmen Hauch in meinem Herzen, als Zeichen dafür, dass du noch da bist.
Ich versuche die Erinnerungen an dich so verzweifelt zu verdrängen,
dass sie sich nur noch mehr in meinen Kopf einbrennen.
Und es schmerzt so sehr, mein Leben ohne dich bestreiten zu müssen.
Alles um mich herum dreht sich weiter, so ungewohnt schnell. Du warst mein Ruhepol, mein Anker. Ich komme da einfach nicht mehr mit.
Mein Gott, 6 Monate sind vergangen und ich habe nicht das geringste Interesse an irgendjemandem. Ich will dein Lächeln wieder sehen und deine Haare auf meiner Brust spüren. Dich im Arm halten und dir beim Schlafen zusehen.
Ich will mich wieder mit dir streiten und dich meine Prinzessin nennen.
Du hast mich so verzweifelt geliebt.
Ich lüge mich jeden Tag aufs neue an, sage mir, ich wäre stark genug die Zeit zu vergessen, dich zu vergessen. Aber wie sollte das auch funktionieren?
In deinen Armen fand ich heraus,
dass mein Leben doch noch nicht vorbei war.
Und jetzt, da deine Arme mich nicht mehr umschließen, dein Atem nicht mehr sanft mein Gesicht streift, fühlt es sich so an, als würde ich sterben, selbst jetzt noch, nach einer Zeit, die mir so lang wie die Ewigkeit selbst erscheint...






Kommentare
Trifft. Nur zu gut versteh ich dich.
29.12.2012, 00:30 von KirschkernfunkelnDankeschön. Es tut mir leid, dass du es verstehen kannst.
29.12.2012, 00:33 von mooneyesWenn man den drittletzten Absatz weglässt, könnt's auch um einen Drogenentzug gehen.
07.11.2012, 23:53 von forstauf den punkt...
07.11.2012, 22:43 von JanaDelReyEier!
21.10.2012, 23:05 von RAZimBrüste!
21.10.2012, 23:20 von EliasRafaelHört sich an, wie der Sprecher von "Zeitgeist".
21.10.2012, 23:22 von RAZimkeine Ahnung, ich hab selbst nicht lange durchgehalten :D manches will man auch nicht wissen
21.10.2012, 23:23 von EliasRafaelund trotzem haste damals two girls and one cup geguckt.
21.10.2012, 23:24 von RAZimPssst
21.10.2012, 23:24 von EliasRafaelJakobsweg - dumm
19.10.2012, 10:39 von Surecampich dachte bis zum Ende, dass es um einen toten Köter geht.