Tagebuchzitate 30.11.-0001, 00:00 Uhr 0 3

Danach

und immer.

Wir liegen beide im Halbdunkel auf dem Bett und betrachten die Sterne über uns am Himmel, die genau so stumm sind wie wir.
Ich drehe meinen Kopf, ganz leicht, ganz vorsichtig zu dir, du bist noch ganz vertieft im Anblick der schweigenden Himmelsdecke.
Die Umrisse deines Gesichts zeichnen sich scharf vor dem Kerzenlicht ab.
Ein Gedanke streicht sanft über deine geschwungenen Lippen und mein Herz fühlt noch ihre weiche Berührung…
Ich stelle gerade fest, dass deine Augen im Licht der Kerzen ein leichtes Schimmern finden, als du aus dem Himmel auftauchst und meinen Blick bemerkst. Dein Lächeln trägt ein Glücksgefühl aus Zuneigung, Geborgenheit, Sinnlichkeit und Schönheit dieses Momentes direkt in meine leeren Hände, und mein Gefühl für dich hält es gerade so fest, dass es nicht zerbricht und auch nicht runterfällt.

Wir zwei haben nicht nur einfache Worte ausgetauscht, vielsagende Blicke, unbeantwortete Liebe, nein, wir genießen die Summe aller Dinge die wir voneinander kennen und nennen sie die Antwort auf das, was so oft offen bleibt.
Die Wahrheit, die schon meine warme Hand auf deiner nackten Brust hinterlässt, wenn sie im Wissen darüber fährt, überall genau das gleiche elektrische Prickeln auszulösen wie ich es auf meiner Haut spüre.

Deine Worte streicheln mein Ohr und ich brauche sie gar nicht auszusprechen, da ich sie bereits mit meinem ganzen Körper erwidere.

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