solitaria 14.04.2007, 06:36 Uhr 0 3

Bitte mich nicht zu lügen.

Frag nicht wie es mir geht.

±Jetzt weiß ich es wieder. Es ist mir wieder eingefallen.
Obwohl,
Vergessen hab ich es nie.
Verdrängt, verdreht.
Verloren bin ich, jetzt wo ich es wiedergefunden habe,
Das Gefühl, wie es ist,
Alleine zu sein, in der Menge.
Vor lauter Menschen kein Vorankommen.
Alles tritt auf der Stelle,
Folgt dem Rhythmus,
Die Füße, die Köpfe, die Gedanken.
Körper im Stakkato.
Schritt halten.
Strecken,
Beugen,
Strecken,
Beugen,
Stopp.
Inne halten.
Dieser fahle Geschmack.
Da ist es,
Das Gefühl,
Bin mitten im Abseits.
Ich könnte kotzen,
Wenn ich nicht einen Kloß im Hals hätte,
Würde weinen, wenn es etwas ändern würde.
Wäre geflüchtet, wenn ich nicht so feige gewesen wäre
und es längst getan hätte.
Jetzt kann ich dir sagen, wieso ich keine Antwort habe, auf diese Frage.

3

Diesen Text mochten auch

0 Antworten

Kommentare

  • Kommentar schreiben
  •  
  • Die Rahmensprengmeister

    Wenn es laut wird, prollig und klug, und man dazu hüpfen muss, haben Deichkind eine neue Platte gemacht. Wie wir das neue Album fanden, lest ihr im Blog.

  • Links der Woche #43

    Diesmal u.a. mit weinenden Fashion-Bloggern, wandelbaren Schönheitsidealen und einem schnarchenden Papa.

  • Mord auf dem Reiterhof

    Eine junge Frau wird erdrosselt. Haben ihr Freund und seine Mutter aus Habgier ihren Tod geplant? Unsere Autorin hat den Prozess begleitet.

Neu: NEON für dein iPad!

Neueste Artikel-Kommentare