solitaria 14.04.2007, 06:36 Uhr 0 3

Bitte mich nicht zu lügen.

Frag nicht wie es mir geht.

±Jetzt weiß ich es wieder. Es ist mir wieder eingefallen.
Obwohl,
Vergessen hab ich es nie.
Verdrängt, verdreht.
Verloren bin ich, jetzt wo ich es wiedergefunden habe,
Das Gefühl, wie es ist,
Alleine zu sein, in der Menge.
Vor lauter Menschen kein Vorankommen.
Alles tritt auf der Stelle,
Folgt dem Rhythmus,
Die Füße, die Köpfe, die Gedanken.
Körper im Stakkato.
Schritt halten.
Strecken,
Beugen,
Strecken,
Beugen,
Stopp.
Inne halten.
Dieser fahle Geschmack.
Da ist es,
Das Gefühl,
Bin mitten im Abseits.
Ich könnte kotzen,
Wenn ich nicht einen Kloß im Hals hätte,
Würde weinen, wenn es etwas ändern würde.
Wäre geflüchtet, wenn ich nicht so feige gewesen wäre
und es längst getan hätte.
Jetzt kann ich dir sagen, wieso ich keine Antwort habe, auf diese Frage.

3

Diesen Text mochten auch

0 Antworten

Kommentare

  • Kommentar schreiben
  •  
  • Links der Woche #32

    Das beste aus dem Netz gibt's in den Links der Woche. Diesmal u.a. mit dem Hecken-Sägen-Massaker, Google-Wüsten und dem »Unten ohne«-Tag.

  • Wie siehst du das, Stefan Bachmann?

    Jeden Mittwoch interviewen wir NEON-Fotografen oder Illustratoren. Auf unsere 10 Fragen dürfen sie uns nur mit Bildern antworten.

  • Die Trümmer­männer

    Millionen Syrer sind auf der Flucht. Doch was passiert mit denen, die blieben? In Aleppo versuchen ehemalige Kämpfer zu retten, was nicht mehr zu retten ist.

Neu: NEON für dein iPad!

Neueste Artikel-Kommentare