butterfliege 30.11.-0001, 00:00 Uhr 4 0

Beeinflusst mein Leben meine Gedanken oder beeinflussen meine Gedanken mein Leben?

Die Zeit rast an mir vorbei...

Die Zeit rast an mir vorbei.
In jeder weiteren verstrichenen Sekunde wird die Zukunft zur Gegenwart und die Gegenwart zur Vergangenheit.
Erlebnisse reihen sich ein in Erinnerungen.

Ich atme ein.

Selbstzweifel lassen mich nicht los, lassen mich für einen Moment einhalten:
---Sehe ich schöner aus, als ich bin - oder bin ich schöner?
Ist Wahrheit Schönheit?
Warum habe ich nicht einfach Zuversicht in die Zukunft?
Warum wird immer so viel Kritik geübt, wenn ich mich ändern, wenn ich etwas anderes machen will?
Muss ich mich immer an Regeln halten, kann ich sie nicht einfach brechen und neue schaffen?
Können meine Träume wahr werden oder sind es nur Träume?
Warum sage ich geliebten Menschen nicht, dass ich sie liebe?
Warum verschweige ich meine wahren Bedürfnisse?
Wann werde ich von meinen Gefühlen, wann von meinem Verstand regiert? Warum?
Behandele ich Menschen, die gut zu mir sind, besser als solche, die es nicht waren?
Sind Menschen gern in meiner Nähe, oder hat man mich gern, weil ich in der Nähe bin?
Führe ich das Leben, das ich liebe- oder liebe ich das Leben, das ich führe?
Warum ist es für mich schwerer, den zu lieben, der mich liebt?
Warum lieben mich meine Eltern?
Kennt mich jemand wirklich?
Kenne ich mich?---
Mein Kopf scheint, zu zerspringen.

Langsam atme ich aus.

Mein Atemrhythmus wird wieder regelmäßiger.
Atemzug für Atemzug verdrängt ein Schutzmechanismus meine Gedanken.
Der Schleier, der alles verdeckt hat, verschwindet allmählich.

Ein letzter Gedanke:
Entfremden sich andere von mir oder ich von ihnen?

Mein Atem stockt.
---
Ich bin wieder blind.

4 Antworten

Kommentare

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  • 0

    krawehl,krawehl
    taub-trüber ginst am musenhain...
    ja,es ist schon ein kreuz mit der post-pubertären sinnsuche.nicht verkopfen,1 und 1 zusammenzählen und keinen fehler dreimal machen.und im zweifelsfall fressehalten.

    frohlocken!

    22.12.2003, 17:35 von hansen
    • 0

      @hansen Hmm.., leider scheinst du nicht erkannt zu haben, dass es NICHT um das WORT geht, sondern um den SATZ.
      NICHT um MICH, sondern um die Vermittlung eines GEFÜHLs.


      27.12.2003, 12:54 von butterfliege
    • 0

      @butterfliege Hast recht. Habs nicht erkannt.

      Voll durch den Intelligenztest gerasselt. Ich Dummerchen.

      Werd drüber hinweg kommen, schätze ich.

      H.a.n.d (und das meine ich ernst!)
      S.


      [LoGoUt.]

      12.01.2004, 15:30 von Seraphim
    • 0

      @Seraphim Meinte nicht dich, Seraphim, sondern Hansen.
      Aber egal, lassen wir diesen Artikel nun ruhen, denn die darauffolgende Artikeldiskussion macht seinem Namen keine Ehre mehr.

      butterfliege

      12.01.2004, 17:17 von butterfliege
    • 0

      @butterfliege ich hab das Magazin erst vor kurzem entdeckt, das ist der zweite Beitrag den ich lese.
      Ich halte nichts von diesen Binsen-Weisheiten, die einige hier als Ratschlag vortragen (mein ich völlig ohne Vorwurf) Auch von Betrachtungsmöglichkeiten halt ich nichts. Es gibt vieles was man so und so sehen kann, All diese Betrachtungsmöglichkeiten waren für mich wie ein Knäuel , ein Irrgarten , eine Dornenhecke die mich von allen Seiten zuwuchern wollte und ich wusste nicht, wie soll ich nun… , wie kann ich nun…
      Trotz allem gibt es aber auch Wahrheiten, die man nicht drehen und wenden, hoch und runter ziehen kann. Gefühle wie Liebe, Hass, Angst ; Sehnsüchte wie Anerkennung, Sicherheit. Das wären die Säulen die mir jetzt einfallen, die jedem Menschen bekannt sind egal ob Buschmann oder Prof.
      Die Antworten die ich suchte , Wofür bekommt man Anerkennung , Wofür Liebe, Wie werde ich diese Angst los , es war alles so verwirrend, oder verlogen, und verheuchelt . Dann gab es die Momente wo ich dachte, ich bin ein schlechter Mensch, mäkel immer bloss an der Welt rum. Wie ich da so durchgekommen bin will ich hier nicht beschreiben, wäre mir doch zu persönlich.
      Was mir an Dir zuerst auffällt ist deine Schönheit, das ist ein Gesicht an dem Männeraugen hängen bleiben. Aber auch unter Frauen wirst Du damit auffallen. Könnte z.B. ungefähr so sein , dass man auf Dich gut aufpasst „was macht se nu wieder , was sagt sie , wie läuft sie heute wieder rum.“ Und immer ist alles verkehrt . So formt man dumme Püppchen, analog zu den schönen dummen Jungs

      11.02.2004, 00:55 von schild_und_schwert
    • 0

      @schild_und_schwert Ich habe beim Lesen einige Antworten übersprungen. Aber romyl's Antwort und die dazu leicht konträre Antwort von schild_und_schwert (welch' Namen du doch trägst :-) ) haben mir gefallen.
      romyl's Antwort (19.12. 22:14) stimme ich zu, obgleich schild_und_schwert die Betrachtungsmöglichkeiten in einigen Säulen des Lebens scheinbar als nicht abänderbare Betrachtungsweise sieht, ich denke ihr wisst, was ich damit sagen will. Hier ist nochmals romyls zitat:

      [Zitat-Anfang]
      Alles was Du tust beinhaltet eine Vielzahl von positiven und negativen Seiten. Aber welche Du für Dich annimmst liegt allein in Deiner Hand.
      In Deinen Gedanken allein liegt die Macht, die über dein Leben herrscht.
      [Zitat-Ende]

      Es mag verblüffend sein, aber wenn man über gewisse rein positiv zu sein scheinende Dinge lange genug nachdenkt findet man immer mindestens eine negative Betrachtungsweise dazu. Sei es allein der Neid anderer Menschen auf eine positive Charaktereigenschaft deiner selbst und du wirst sehen, aus diesem Neid lassen sich viele neue negativierende Betrachtungsweisen von anderen Verhaltenszügen/Handlungen ableiten.

      So, nun aber zu butterfliege.
      Dein jetziges Bild (man weiss ja nie, ob jemand sein Bild noch wechselt...) in Anbetracht deines Artikels verrät mir, dass du eine offenherzige und nachdenkliche Person bist. Du wirfst einige interessante Fragen auf, die den ein oder anderen Leser ebenfalls zum Nach-, bzw. Mitdenken anregen. Dein rhetorisches Mittel der "Blindheit" finde ich gut gewählt. Du hast zwar, wie Seraphim in seiner ersten Antwort etwas übertrieben nachgeahmt hat, viele Fragen aufgeworfen, dessen nächste Frage auf eine Unsicherheit deiner Selbst schliessen könnten. Ich möchte dich deswegen nochmals an romyls Worte erinnern, die wohl ein Grundpfeiler zur Heilung deiner 'Blindheit führen könnten...

      19.02.2004, 12:42 von mikenike
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    Macht der Gedanken.
    Das ist alles.
    Es liegt alles in der Betrachtungsweise. Du kannst Dir jeden Tag sagen, dass Du ein schlechter Mensch seist, und Du wirst Dich bald wie der schlechteste Mensch der Welt fühlen.
    Oder Du lächelst Dich jeden morgen im Spiegel an und sagst Dir, dass Du ein guter Mensch voller Schönheit seist. Und Du wirst dieses Gefühl in die Welt hinaustragen und es wird genauso zu Dir zurückkommen.
    Deine Umwelt ist ein Spiegelbild Deiner Selbst.

    Alles was Du tust beinhaltet eine Vielzahl von positiven und negativen Seiten. Aber welche Du für Dich annimmst liegt allein in Deiner Hand.
    In Deinen Gedanken allein liegt die Macht, die über dein Leben herrscht.

    19.12.2003, 22:24 von romyl
    • 0

      @romyl Es nützt mir jedoch nicht, ein Lächeln aufzusetzen, wenn ich im Innern Traurigkeit fühle.. Im Moment lasse ich mich tragen von den Wellen der Zeit.. "Kommt Zeit, kommt Rat" heißt es doch, oder? :-)

      20.12.2003, 18:47 von butterfliege
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      @butterfliege Du denkst viel zu viel über das Leben nach Butterfliege. Hört sich jetzt vielleicht etwas blöd an wenn ich sage ich war mal genauso wie du, habe aber aufgehört soviel nachzudenken, weil es zu nichts geführt hat, es macht alles nur komplizierter. Ich habe durch das viele Nachdenken Angst bekommen, Angst das ich irgendwann aufwache und alt bin. Das Leben ist nur so kompliziert wie man es sich selbst macht, Entscheidungen die man früher getroffen hat lassen sich zum grössten Teil wieder rückgängig machen. Man kann zwar nicht alles was man gemacht bzw. gesagt hat rückgängig machen, aber man kann immer alles was man nicht gesagt oder gemacht hat nachholen. Ich will dir jetzt nicht erzählen wie man Leben muss um glücklich zu sein, ich denke dafür gibt es keinen Rezept, ich selber bin ja auch nicht 100%ig glücklich, aber ich denke nicht mehr soviel, kann nachts wieder schlafen, ich träume wieder und ich fange jeden Tag mit einem Lächeln an. Versuche es doch einfach mal :)

      05.02.2004, 14:12 von Zx12
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    "Die Welt ist nicht die Summe der Dinge, die in ihr existieren. Sie ist ein unendlich komplexes Netzwerk von Beziehungen zwischen den Dingen." (Paul Auster)
    Also beeinflusst alles alles? Was unser Leben ausmacht, sind die Dinge die miteinander in Verbindung stehen, sich beeinflussen und vor allem miteinander kommunizieren. Das hat auch seine Schattenseiten (wie so ziemlich alles im Leben), besonders dann, wenn die Dinge, die nicht zu ändern sind, in den Kreis eintreten, der zur Gestaltung nach eigenen Vorstellungen gedacht ist.
    Aber es geht auch anders herum. Indem man das, was man gerne macht, Einfluss nehmen lässt auf das Unveränderbare, und sei es auch nur, indem man die schönen Dinge gegen die "Störfaktoren der eigenen Entfaltung" abwägt.
    Und eigentlich siegt dann das Schöne, man nimmt das Telefon in die Hand, ruft die besten Freunde an oder besucht sie einfach spontan und macht ihnen klar, was sie für einen bedeuten.
    So beeinflusst man auch deren Leben...ob sie wollen oder nicht.

    19.12.2003, 13:19 von innigo
    • 0

      @innigo ~innigo~:
      Gibt es wirklich "unveränderbare" Dinge? Wenn ich zurückblicke in meine Vergangenheit, fällt es mir schwer, den Lauf so zu akzeptieren. Dauernd konfrontiere ich mich mit dem Gedanken eines anderen Ablaufs. Es ist ein Jonglieren mit Möglichkeiten, wie es scheint, eine schier endlose Prozedur.
      Mein Gedankengang war nicht immer so gewesen. Es ist nur so, dass im Moment frühere Entscheidungen meine Gegenwart heute bestimmen. Es ist wahr, dass die Lösung wahrscheinlich in der Betrachtungsweise des Problems liegt..
      Die Suche nach einer Antwort, die ich schon kenne, ist verwirrend. Sie gibt mir Antworten zu Fragen, die ich nicht gestellt habe... :-)

      20.12.2003, 18:43 von butterfliege
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    Einatmen.

    Ausatmen.

    Auf.

    Ab.


    Ich denke, dass ich das richtige mache.

    Ich denke, dass ich das falsche mache.

    Ich könnte die ganze Welt umarmen. Und dann wieder alle zum Mond schießen. Ich fühle mich einem Menschen nah, wenn ich ihm fern bin. Bin ich ihm nah, dann ist er mir fern. Und manchmal ist es umgekehrt.

    Ob wir uns kennen? Ich glaube nicht. Jeder kennt sich nur aus der Ich-Perspektive. Die eigenen Entscheidungen immer nur im Kontext zur Situation. Das Verhalten als Reaktion auf das Umfeld. Daraus ergibt sich die Frage: Gibt es Reue? Reue bedeutet doch, dass man sich im Nachhinein gerne anders entschieden hätte. Aber konnte man das, ohne das Wissen, wie die Situation ausgeht, mit Bezug auf das Umfeld? Hatte man eine Wahl?

    Sind die Menschen gut zu dir, weil du sie besser behandelst? Oder kommt es dir nur so vor?
    Wenn ich Menschen, die ich mag, versuche glücklich zu machen, handle ich dann aus Egoismus? Sollen sie mich auch mögen? Ist das dann guter Egoismus, im Gegensatz zu schlechtem Egoismus, bei dem andere Nachteile erfahren? Spielt das überhaupt eine Rolle?

    Auf.

    Ab.

    Ich habe gestern im Fernsehen eine 22-Jährige gesehen. Bin ich auch schon so alt? Lachen mich bei dieser Frage Leute aus, die 30 und älter sind?

    Andere entfremden sich von mir. Und ich mich von ihnen. Aber ich werde versuchen, wieder zu atmen.

    18.12.2003, 13:14 von Seraphim
    • 0

      @Seraphim ~Seraphim~:
      Reue begleitet mich auf all meinen Wegen. Wo liegt ihre Ursache? Ist sie der Schlüssel zum Glücklichsein?!
      Wenn man bedenkt, dass die Betitelung einer Entscheidung mit "falsch" nichtig ist, da sie alterniert, sobald die nötige Motivation besteht, sich auf die neue Situation einzustellen, hat der Mensch wirklich keine wirkliche Option, die dem Schwarz-weiß- Prinzip zu Grunde liegt.
      Dies wirklich so zu akzeptieren, dazu bin ich im Moment nicht in der Lage.
      Na ja, vielleicht brauche ich einfach nur ein wenig Zeit...

      20.12.2003, 18:31 von butterfliege
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