Aus den Augenwinkeln
sieht man nicht viel, doch manchmal reicht das, was man sieht schon aus.
Du hast es zerbrochen. Mein Herz. Ohne, dass du es bemerkt hast, dafür spüre ich jede einzelne Scherbe und jeden Splitter in mir. Immer wieder trete ich in meine Herz-Scherben hinein, weil ich einfach nicht vom Fleck komme. Die Wunden sind schlimm, Narben werden übrig bleiben.
Mit einer einzigen Geste hast du mich innerlich zerrissen und mich nicht mehr zusammen flickbar gemacht. War es mit Absicht? Sag es mir, wenigstens das bist du mir schuldig.
Denn aus den Augenwinkeln musste ich der Wahrheit ins Gesicht schauen und stand dabei mit dem Rücken zur Wand.
Da es nun passiert ist, werde ich mich auf den Weg machen.
Weg von dir.




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