musicalism 12.04.2011, 14:46 Uhr 3 1

Aufwind

Der Wind weht die Nacht ins Gesicht,
bläst mir um die Ohren und spricht:
„Sieh dich an! In der Kälte versunken,
dunkel ist’s und du wankst wie trunken.

Dunkel ist’s weil du die Augen schließt
weißt du doch nur, was du auch siehst.
Was weißt du schon über dich?
Was weißt du schon über die Liebe, über mich?

Nichts! Das kannst du mir glauben“
Und Regen fällt durch meine Augen.
„Such mich doch zu greifen, stolpernd und Blind du Narr,
such zu greifen, was immer schon ungreifbar war.

Such zu halten, was du zu halten nicht vermagst
und bleib mir fern, wenn du dich fragst,
wie du ihn findest denn Sinn,
wo ich dieser langen Tage bin.

Bin ich doch nicht das Licht für all die Fragen,
sondern nur ein Vogel, reich an Tagen,
der auf schwachen Schultern lastet,
auf faulem Holz nicht lange rastet.“

11.2.2011

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3 Antworten

Kommentare

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    ich glaube, ich werde es auswendig lernen! :D

    16.04.2011, 00:08 von Maskerade
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    wunderschön.

    12.04.2011, 18:31 von Kati2308
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    ich möchte es auswendig lernen!

    12.04.2011, 15:34 von Maskerade
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